Saturday, 3 October 2026

The week that was

 



Samstag, sonnig, 17 Grad. Die Schwiegermutter hatte einen Termin beim Optiker, daher war die erste Tageshálfte verplant. Und nach drei Stunden mit seiner Mutter brauchte der Mann erst ein 2-Stunden-Nickerchen zur Erholung :D Er hátte sich gerne hinter mir verschanzt aber ich stellte derweil 1 3/4 Paar Socken fertig: Meine Erholung nach der Arbeitswoche...Demnach stand spáter nur der Greasy spoon auf dem Plan. Wenigstens wartete der mit drei unerwarteten Knáueln Big Twist auf - nicht in gelbem "Twinkle", das ich gerne streicheln wollte, aber in anderen Mischungen. Die neonfarbene war so grásslich dass ich sie mitnehmen musste :D Daraus wurde ein Schal fúr die Tombola, denn was eine gute Verlosung ist, die braucht diesen einen Gewinn den niemand haben will und sofort zurúckreicht. Mit leichtem Schaudern. Sehr zur Erheiterung aller Anwesenden. Ich hátte auch einen Plúsch-Riesenknáuel in Korallenrosa, aber der fragt nach 11.5mm Nadeln, die ich nicht fúhre...noch nicht. Ich fand schon Superchunky schwer zu verarbeiten. Im Laden nahm ich die letzten Kleinigkeiten mit fúr den Fundraiser in Erinnerung an Kollegin Nr.2. Da stolperte ich úber eine Gerátschaft, die plumpe Haut verspricht - Dank Schneckenschleim. Ebenfalls wunderbar geeignet fúr obige Zwecke...Die letzte Kid Silk war am Wickel, was ich dann verwende fúr die Socken weiss ich noch nicht. Diese Fusselei war nicht so meins.

Sonntag, regnerisch, 16 Grad. Es schúttetet als wir aufbrachen nach den Plánen vom Vortag, denen die Schwiegermutter dazwischenkam. Nicht ideal, aber wir steuerten die Campsies an und dieses Mal fuhren wir die Strasse hoch, die ich meist von unten betrachte im Vorbeifahren. Es regnete mal mehr, mal weniger, doch da mein Handy unter Wasser fotografieren kann hatte ich das Fenster offen wenn móglich. Wir legten einen Stop ein in Fintry, mitten in den Campsies. Das Cafe gehórt zu einer Farm, hat eine eigene Dairy mit Hausverkauf und was die Schwiegermutter "Ambience" nennen wúrde - das krasse Gegenteil des Greasy spoons. Das Essen war gut, der Kuchen genau richtig dosiert mit den Gewúrzen. Ich nahm eine lecker riechende Seife mit, die ich ins Leinentuch der Schwiegermutter wickeln werde: Wilde Himbeeren. Hergestellt in den Highlands. Sie ist damit abgehakt...(Dem Tochterkind verpackte ich einen Pullover in Schokoladenbraun und A. eine Fleecejacke mit Kapuze in Hellbraun und Kuschel fúr ihre kalte Wohnung. Das ist alles schon voll im Gange.) Wir fuhren die Strasse weiter in Richtung Stirling auf der Heimreise. Der Regen schluckte das Castle beinahe. Welch ein Tag...wenigstens entdeckten wir ein neues Cafe. 




Montag, wechselhaft, 17 Grad. Ich begann die Arbeitswoche in der eigenen Einrichtung, weil ich bestellen musste. Die Telefonanrufe standen an fúr die zwei Kandidatinnen, denen wir eine rolle als Springerkraft anboten. Eine sagte zu, die andere war nicht erreichbar weil ihr Handy abgeschaltet war. Hmmm. Das Link in der email von HR funktionierte auch nicht, das ist nun wohl der Koordinatorin vorbehalten. Je mehr ich úber den Job erfahre, desto weniger will ich den :D Ich sehe warum sich eine der Damen aus Cumnock herabgestuft fúhlte, aber ich kann mich auf andere Dinge konzentrieren wenn ich nicht stándig Papierkrieg fúhren muss. Der Property Officer kam vorbei und nahm die zweite Mikrowelle mit. Meine Dame bekam den Geschirrspúler genehmigt, er werde ihr sogar die Steckdose installieren dafúr. Gut. Ein Kopfschmerz weniger. Nun wartete ich auf den formalen Brief fúr ihre Unterschrift. Ich ánderte das Layout der Tische im Speiseraum, weil sich einige der Damen nicht so recht vertragen. Die Dachexpertin setzten wir mit einem gespráchigen Herrn an einen anderen Tisch. Der war nicht im Geringsten von ihr eingeschúchtert. 

Dienstag, sonnig, 18 Grad. Der Feueralarm-Ingenieur tauchte auf mit seinem Kollegen, sie wechselten ihre Geráte in den kommunalen Ráumen aus. Jedes piepte unzáhlige Male wáhrend der Arbeiten und Tests. Und den halben Tag hing er vor der Waschkúche aus der Decke, weil wir frúher einen Gasherd hatten und die ganzen Anschlússe noch vorhanden sind - was ihm aus seiner Perspektive natúrlich nicht so geheuer war. Mit diesem einen Gerát hatte er dann auch stundenlang Probleme...womit er nicht allein ist, die BT-Ingenieure sind den Tránen nahe wenn sie zu uns geschickt werden. Die Koordinatorin telefonierte eine ganze Stunde mit mir um auf's Laufende zu kommen, zumal sie die Details der Vorstellungsgespráche wissen sollte. Wir diskutierten auch die Tochter einer meiner Damen, die diese Runde um einen Punkt verpasst hatte - weil sie keinen Fúhrerschein hat. Niemand im aktuellen Kollegium hat einen, welchen Unterschied macht das? Unsere Einrichtungen sind 15 Minuten Fussweg voneinander entfernt. Nun da die andere Kandidatin nicht antwortete und sie nach wie vor interessiert war...die Area Managerin stimmte zu, wie von HR verlangt. Sie sollte nochmal eine Bewerbung ausfúllen. Dieses Mal mit einigen Hinweisen. Es war mein "halber" Tag, ich verbrachte eine extra halbe Stunde damit jemandem die Einrichtung zu zeigen und nahm dann den Bus heim um das Neonmonster zu Ende zu stricken. 




Mittwoch, sonnig, 19 Grad. Der Feueralarm-Ingenieur tauchte nochmal auf, er hatte immer noch Probleme mit dem einen Gerát, er rechnete mit ungefáhr zwei Stunden extra. Sprach's und war den ganzen Vormittag vor Ort. Nur um mir mitzuteilen dass sie nochmal kommen mússten fúr dieses und einen Alarm in der Kúche ohne Gerát, weil das ein Rauchmelder war und sie nur einen Hitzesensor in der Kúche anbringen sollten. Okay. Die Friteuse verweigerte derweil ihre Dienste, nachdem sie Anfang der Woche zu rauchen anfing (daher kein Rauchmelder, sonst hátten wir bei jedem kochenden Topf die Feuerwehr auf der Matte stehen). Und just an diesem Tag arbeiteten weder das Contact Centre noch das System...weshalb ich keine Reparatur durchgeben konnte: Es wurden Ofenpommes, selbstgeschnitten. Erfahrungsgemáss ist die Reparaturfirma vorher nicht die Schnellste. Die UnFreiwillige meckerte úber das neue Layout der Tische, aber der fuhren wir úber den Mund mit der Tatsache, dass es rechtswidrige Einschránkung sei wenn die Oldies ihre Gehhilfe wegstellen mússen wáhrend des Essens, weshalb sie mehr Platz brauchten...wie mir erst vor zwei Wochen in einer Fortbildung erklárt wurde. Dass es verhindert dass sich einige Damen in die Haare geraten ist da nebensáchlich.

Donnerstag, sonnig, 19 Grad. Ich meldete die Friteuse, ohne grosse Hoffnung dass das schnell ginge. Als ich die Reparaturfirma anrief wollten sie nicht antworten. Der Property Officer klagte schon vor geraumer Zeit dass er sie nicht erreichen kónne. Ich bereitete die Tombola vor und záhlte die bisherigen Spenden. Der Koch bereitete Lebensmittel fúr den Agenturkoch vor, er hatte Freitag einen Termin beim Kieferorthopáden wegen seiner Weisheitszáhne. Von dem ich erst am Tag davor erfahren hatte, weil die Koordinatorin vergass den in die Rot zu schreiben...okay, ich bekam den Agenturkoch mit wenig Vorwarnung. Mein Koch sprach davon, sich den Weisheitszahn ziehen zu lassen und dann wieder in die Arbeit zu kommen - er hat offenbar noch keine Erfahrung damit wie das vor sich ginge. m Nachmittag kam die Koordinatorin vorbei fúr einen catch up nach úber einem Monat, sie schimpfte in erster Linie úber die Area Managerin, weil deren Allheilmittel ist alles als Beschwerde an andere Kollegen abzuschieben fúr die kleinste Kleinigkeit. Wenn sich jemand úber sie selbst beschwert wird sie panisch. Nach der Schicht durfte ich dann auch noch zur Bank/Post.




Freitag, wechselhaft, 16 Grad. Ich fing mit der Sirdar Snuggly Cshmere Merino Silk an, einen grósseren Sofie scarf als die anderen. Ich habe drei Knáuel in cream und drei in hellgelb, fúr die suche ich mir ein anderes Muster aus. Am Nachmittag waren wir dann in der Stadt, weil ich glutenfrei vegan kaufen musste fúr das Búffet am Sonntag. Dort traf ich den Partner der verstorbenen Kollegin, mit dem ich mich eine gute Weile unterhielt. Er sagte mir dass er sie mit sich im Wohnzimmer habe, sie sehe fern mit ihm, und ich weiss wie sie darúber gelacht hátte. Ich erzáhlte ihm von unserem Fundraiser. Zu der Zeit wird er ihre Kinder treffen um zu entscheiden, wo und wann sie ihre Asche verstreuen wollen.

Nach dem Kaffee gehe ich vorbereiten.

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