schiehallion
"the fairy mountain of the Caledonians"
Sunday, 3 May 2026
Saturday, 2 May 2026
The week that was
Samstag, sonnig mit Wind, 17 Grad. Ich begann den dritten Cake der superdúnnen Glitzerwolle, damit ich die loswurde. Die war nicht so wie die anderen beiden, zweimal war die Wolle bisher neu verknotet und das nicht von mir, die wurde so gewickelt und verkauft...die Farbverláufe ánderten sich damit etwas dramatisch, aber das stórte nun auch nicht mehr. Die Schwiegermutter hatte 3 Packungen Blumenerde bestellt, nebst anderer Dinge, daher warfen wir den Jungen aus dem Bett um fúr sie zu schleppen und zu gártnern. Die erste Station auf der Rundfahrt war der Supermarkt, dann das Cottage der Schwiegermutter. Sie war mit dem Jungen im Garten, der erstmal nachschauen ging ob die Amsel noch auf dem Nest sass, die er vor einer Woche im Efeu fand. Der Mann zockelte zum Onkel Rajit-Laden (hier werden die nicht von Tante Emma betrieben :D) und kaufte ein, was er vergessen hatte - ihr Anruf am Morgen hatte ihn aus dem Tiefschlaf geweckt, das sank nicht ein. Nach etwa zwei Stunden ging es dann weiter, ein Umweg úber den Laden mit dem greasy spoon, da ich ihm eine letzte Chance gab die gesuchte Wolle ins Regal zu ráumen bevor ich mich ans Láppi setzte: Nein, Mary Maxim it was. Der Mann hatte Frúhlingsgefúhle, er nahm eine 15-Packung Eis am Stiel mit und fragte, wer mit nach Kirkintilloch fahren wolle, es sei ja erst drei Uhr mittags. So brachen wir nochmal auf und spazierten dort eine Stunde lang am Kanal entlang in der Sonne. Daheim sah ich mir die weisse Wolle an, die eventuell die Ármel des Sofi-Sweaters werden wúrde - und konnte mir nicht helfen, die fúhlte sich ein Quentchen dúnner an als die "Hauptwolle". Meine bestellte Drops Kid Silk wartete dort auch darauf, aus der Recyclingtonne gefischt zu werden. Davon hatte ich "Off White" und "Moonshine" gekauft, weil sich auf dem Monitor so schlecht ausmachen lásst ob die Farbe zur Mocktail "Virgin Margarita" passt - und am Ende werde ich die hellgraue "Moonshine" verwenden, genau deshalb...
Sonntag, sonnig, 17 Grad. Der erste Streich war eine online Suche nach der Wolle, die mir abging: Jede Chance sollte genutzt werden. Viel wurde auf Etsy angeboten, aber alles aus den Staaten, und ich hatte letztes Mal bereits gesehen dass die Kanadier die auch verkauften - und im Zweifelsfall geht mein Geld nach Kanada, nicht ins Twittler-Reich. Demnach bestellte ich ein Pfund cremefarbener Wolle bei Mary Maxim (billiger als es von Etsy wáre, selbst mit Versandkosten - und die richtige Wolle, nicht eine Notlósung in kleinerer Variante) . Sofi wird ein "Brúckenprojekt" zwischen zwei Monaten...und wieder Mal kommt neue Wolle ins Haus, weil der Stash nicht ganz reichte. Dasselbe galt fúr die Kombination fúr die Mocktail, wobei die meine Belohnung war fúr den letzten Monat - und die Kid Silk (75% Mohair, 25% Seide) die fúr diesen Monat. Mehr fúr die Durchhaltekraft als die Menge aus dem Stash...Mittlerweile hatte ich mir auch einige Muster ausgesucht fúr die anderen Packungen im Schrank und der Schublade. Da wartet u.a. eine Menge Shetlandwolle in "Mist" (blassgraugrún) :D Am Nachmittag fuhren wir zur Gártnerei fúr ein Mittagessen im Cafe. Ich kaufte einen grósseren Topf und Erde fúr die andere Palme, deren Blátter zunehmend bleicher wurden, die brauchte auch mehr "Beinfreiheit". Der Mann trug die Kuchenstúcke heim. An diesem Abend wurde das Tuch in der dúnnen Glitzerwolle fertig. Fúr den Rest des Monats plante ich einen "Rundumschlag", der drei verschiedene Sorten Wolle aufbrauchte - damit liess sich das Warten auf die Lieferung aus Kanada vertreiben.
Montag, wechselhaft, 13 Grad. Die eigene Einrichtung rief...diese Woche hatte die Kollegin scheinbar die Area Managerin nicht so im Nacken wie sonst, sie wollte mich nur einen Tag in ihrer Einrichtung einsetzen. Sollte mir recht sein, etwas Zeit am Stúck war nótig mit allem, was da in den letzten Wochen los war. An diesem Tag gaben sich dann auch zig Handwerker die Klinke in die Hand. Erst die Maler fúr die Regenwohnung, dann die Múllabfuhr, danach kamen die Mánner, die die Tonnen auswaschen (und den Teppich in der Regenwohnung reinigen sollten)...die konnten noch nicht in die Wohnung, weil die Maler lánger brauchten als erwartet. Deren Boss machte ihnen deshalb die Hólle heiss, bis sie fotografisch bewiesen dass der Teppich unter einer Plastikplane verdeckt war. Mein Schreck...sie kámen am náchsten Morgen wieder. Eine der Waschmaschinen liess sich nicht mehr programmieren, der Knopf dafúr drehte sich widerstandslos im Ring herum, was nicht der Sinn der Sache war. Eine der Damen teilte mit dass ihre Duschabschirmung auseinanderfiel und das Wasser darunter herauslaufe. Wir haben walk in showers und wet rooms, sie hatte eine walk in shower ohne Abfluss im Boden, nur in der Wanne selbst. Und sieht sehr schlecht, keine gute Kombination mit einem nassen Fussboden. Die DachExpertin bemángelte nach wie vor das Rinnsal in ihrer Kúche, das laut Klempner soviel Druck hat wie eben móglich. Ich organisierte jemanden fúr ihr Glas im Wohnzimmerfenster, vielleicht besánftigte sie das fúr geraume Zeit...nicht dass die Kollegin sie wieder anraunzt :D Der Koch hatte einen Zahnarzttermin am Nachmittag, die junge Springerkraft einen Arzttermin - zum Glúck kamen sie beide vor dem Abendessen wieder. Daheim schaltete ich dann das Hirn aus und schlug die Maschen fúr das gróssere Projekt an.
Dienstag, wechselhaft, 15 Grad. Die Teppich-Wáscher waren wieder da, dieses Mal kamen sie gar zur verordneten Arbeit...Eine Dame fragte táglich nach dem Stand der Waschmaschine - sie verdáchtigten alle den neuen Herrn, weil sich vor seiner Ankunft niemand mit Brachialgewalt an der Maschine vergriffen hatte. Die Pflegerin einer der Damen war Dauergast in der Waschkúche, scheinbar war der Dame gar nicht gut und am Ende liess sie sie in ihrem Nachthemd weil einfacher zu reinigen...was ich nachvollziehen kann bei deren beschránkter Mobilitát. Ich warf die Wásche in den Trockner fúr sie weil sie andere Sachen um die Ohren hatte. Ein Handwerker tauchte auf und wollte Fensterscheiben vermessen, um das Glas zu ersetzen. Ich bestellte neue Labels und Sprayflaschen und Air fresheners fúr den zweiten Stock. Eine Lieferung trudelte ein, der Koch schneidet nun seine eigenen Pommes und Sautée Kartoffeln, nachdem der Catering Manager ihn quasi dazu genótigt hatte - das senke unser Budget. Daher kam ein weiterer 20kg Sack Kartoffeln. Ich legte die Grundlage fúr einen Fundraiser Ende Mai, da findet der "Big Lunch" statt weil ich Anfang Juni nicht da sein werde. Der Koch fing gleich an, seinen úbrigen Kuchen dafúr einzufrieren. Jedes Mal ein Bisschen und das láppert sich bis dahin. Das muss ich nun noch der Kollegin unterbreiten, dann kann's in den Terminkalender fúr die Bewohner. Und da sie in ihrer Einrichtung Familien und Freunde einládt, dúrfen wir das fortan auch wieder...nach der Ex-Chefin hatten sie das ja alles unterbunden.
Mittwoch, sonnig, 15 Grad. Planánderung, sagte die email der Kollegin am Vortag. Sie hatte eine Scheme Development Visit der Area Managerin und den Besuch des Facilitators auf dem Plan fúr den Mittwoch, daher blieb sie in ihrer Einrichtung. Kollegin Nr.2 amúsierte sich úber den Versuch, ihr in drei Tagen pro Woche einen Essensservice beibringen zu wollen - "she is frantic when she's here". Das Tempo in unserer Einrichtung, die Anforderungen und die Prásenz der Bewohner sind eine ganz andere Sache als in ihrer, ihre Oldies tun ihr eigenes Ding - unsere stehen mit allem auf der Matte. Einerseits weil die Ex-Chefin sie so "erzogen" hatte, andererseits weil wir durch die Mahlzeiten mehr mit ihnen involviert sind. Vóllig abgesehen von der Mehrarbeit eines Cafes/Bistros/Restaurants vor Ort, wie immer man das auch kategorisieren will. Da hángt soviel Arbeit mit dran die sie noch nie erledigen musste, von den Finanzen úber die Legislatur, die Ausbildung, jeden Aspekt einer kommerziellen Kúche mit Unterhalt und Bestellungen, Vorratshaltung und Gesundheitsamts-Kontrollen bis hin zur Buchhaltung. Wir sind quasi eine Einrichtung fúr Senioren mit einem Restaurant obendrauf, beides genug Arbeit in sich selbst, nur dass wir eben beides gleichzeitig wuppen mússen wáhrend sie nur einen Teil davon kennt. Ihr Stresslevel ist daran abzulesen dass sie an Montagen Urlaub nimmt. Unsere Bestellungen wurden geliefert. Der Koch war abgelenkt, er war mit beiden Mahlzeiten etwas spát dran an diesem Tag. Dem war nicht damit geholfen dass ich Handwerker im Búro stehen hatte zu den Essenszeiten, normalerweise greife ich da unter die Arme und sehe zu dass das Geschirr in den Geschirrspúler kommt...sein Hirn tickt anders als unsere, das geht manchmal an einer Tangente auf Wanderschaft und dann háufen sich die Stapel dreckigen Geschirrs in der Kúche, weil er sich nicht darauf konzentrieren kann seine Arbeit zielstrebig zu erledigen (ich finde da keine Entschuldigungen fúr ihn, er hat eine Lernbehinderung).
Donnerstag, sonnig, 20 Grad mit kráftigem Wind. Mein Weg fúhrte zur Bushaltestelle auf dem Weg nach Glasgow. Der Bus ist nun von einer anderen Firma und die will sich offenbar den Gutwillen der Einwohner sichern - jedenfalls kostete mich die Fahrkarte fast £5.- weniger als mit der anderen Linie. Zahlte der Arbeitgeber, aber trotzdem - gut zu wissen. Allerdings war er um diese Uhrzeit quasi ein Schulbus zu drei High Schools, dementsprechend viele Teenager lúmmelten sich úberall. In Glasgow holte ich mir erstmal zwei Brezeln, eine als Frúhstúck, die andere fúr alle Fálle, bevor ich ein Taxi zum HQ nahm. Da war ich eine halbe Stunde zu frúh dran, aber der Tutor liess mich gleich einloggen da das set up eine halbe Stunde dauern kónne. Die erste Stunde sah ich mir deshalb einen buiffernded Monitor an. Dann eine Fehlermeldung, es habe zu lange gedauert - "try again". Noch eine halbe Stunde bis das Windows Sign auf dem Bildschirm auftauchte - doch dann wollte es ein Upgrade installieren und neu starten...wieder wartete ich. Zu guter Letzt liess es mich einloggen - als ich das Spreadsheet óffnen wollte sagte es mir, dass ich keine Erlaubnis dafúr hátte...was kann ich sagen - ich verbrachte den gesamten Kurs damit, ihm auf seinem grossen Monitor zuzusehen. Ich sass da mit zwei Mánnern von Property, zwei Area Managerinnen und einer Kollegin vom Communications Team. Ich fand es hochinteressant dass meine Area Managerin weniger von Spreadsheets wusste als ich :D Und die Unterhaltungen zwischen ihnen und anderen Búrokollegen waren auch nicht fúr meine Ohren gedacht...da kamen einige Dinge auf die sie nicht laut sagen dúrften :D Der Tutor wartete auf das Mittagessen wie der Hund aufs Metzgen, er schickte eine Kollegin im Vorúbergehen danach zu suchen - ein anderer Búrokollege kam und eróffnete uns dass sie jede Filliale von Social Bite in Schottland angerufen hátten, die einzige die nicht antworte sei die in Glasgow, bei der das gebucht worden war. Das war wie mein Monitor - no show. Merke: Genau deshalb hatte ich eine Brezel in der Tasche...Er schickte uns dann heim. Der Tag war sonnig und schón, daher ging ich langsam am Kanal entlang zu Fuss in die Innenstadt. Sauchiehall Street war nach der aufwándigen Umgestaltung letzter Jahre wie eine Visite im Windkanal, der blies kráftig durch die Strasse so dass ich die Jacke bis zum Kragen geschlossen hielt. Frúher standen da Báume als Windbrecher, nun heult der ungehindert den Hang hinauf...hier wurden sie rausgerissen, am George Square werden sie nun wieder eingepflanzt - da soll noch wer schlau draus werden.
Freitag, wechselhaft, 17 Grad. Arbeit, angefangen mit Menúauswahlen, da fast alle auf dem Schreibtisch warteten. Kollegin Nr.2 kam, sie hatte ihre Pre-Op Konsultation hinter sich fúr beide Augen - rechts eine einwachsende Wimper, die sie herausschneiden werden, links grauer Star. Sie hatte das Spray in den Augen, das die Pupillen weit óffnet und die Sonne auf dem Chrom der geparkten Autos vor der Klinik blendete sie. Immerhin wurde sie fúr beide Operationen angeschaut, wenn schon...Der Facilitator meldete sich, nun hatte sich das weiterentwickelt bis zu den Kolleginnen, sie hátten 5.5 extra Stunden/Woche verfúgbar, wer die wolle solle sich bis Montag melden. Nach der Unterhaltung mit der anderen Area Managerin am Vortag bin ich skeptisch dass das so funktionieren wird wie sie sich das ausgemalt hatten, da sie den dritten Job erneut ausschreiben mussten. Und sie erzáhlte vom Hub in Oban, in dem sie nach drei Monaten noch nach Jemandem suchen. Die Area Managerin fúr unseren Patch fragte nach Details der auf Grund des Lecks "dekantierten" Bewohnerinnen, sie bekommen wohl Kompensation der finanziellen Natur. Ein Handwerker kam und zerlegte unsere Wáschetrockner. Und ich meine "zerlegt", er nahm die Front ab, zog die Trommeln heraus und verteilte Einzelteile ringsum. Er klárte auch die Frage nach einem Filter im Toploader - der hat keinen, was erklárt warum wir keinen fanden :D Wenn er schonmal da war sah er sich auch die Maschine an. Kaum war das repariert begann das Hotcupboard Geráusche von sich zu geben. Leider kann ich niemanden wegen eines Geráusches rufen...der Koch fragte den Catering Manager, der sich das úber das Telefon anhórte und riet, das abzuschalten bevor der Motor des Fans ausbrenne. Und sonst hatten wir die Kleinkinder im Haus und am Nachmittag spielten einige Damen Dominos mit viel Geláchter.
Nach dem Kaffee sehe ich mir die Strickmuster an und suche die náchste Wolle aus.
Friday, 1 May 2026
Jahresprojekt - Stashbusting: April
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| Hobby essentials "Gorgeous Baby Yarn", Acrylic - 3/3 |
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| Hobby Acrylic - 2/2 |
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| Vermutlich Acrylic - 1/1 |
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| Vermutlich Acrylic - 0.75/1 |
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| Das zweite Exemplar - 0.25/1 |
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| Dunkelbraun Acrylic - 1/1 (alles weg) , Rotbraun Acrylic 0.5/1 (alles weg), Cascade 220 Superwash 100% Wolle - 0.5/4 (alles weg), Islándische handgefárbte Wolle mit Lurex mitgefúhrt - 1/1 (alles weg) |
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| "Hand made", 100% Acrylic - 3/3, Drops "Kid Silk" (75% Mohair, 25% Seide) - 6/6, Hobbii Mocktail in "Virgin Margarita" (50% Acrylic, 47% Wolle, 3% Polyester) - 5/5 |





















































