Monday, 12 October 2026

12 in 12


 

Frúhstúck mit kaltem Kaffee und Tabletten. Sorry, wir sollen ja den Alltag romantisieren, also - Iced Coffee und supplements for wellbeing. Oder so. Und weil wir alle analog sind ist heute nichtmal das Ultrabook an :D Allerdings stoppe ich kurz vor dem Journaling. 




Stattdesse fúttere ich mein "Emotional Support Animal", meinen "Familiar", die Katze. Den Emotional Support leiste ich, nicht umgekehrt, La Raine reigns supreme :D Wir sind nur humanoide Dosenóffner. Oder in ihrem Fall Pouch-Squeezer, denn alles lásst sie sich nicht vorsetzen...




Weil ich in der Arbeit eine Busy Bee bin und meine Schmerzmittel fúr das Knie noch nicht genommen habe, steht nun ein heisser Kaffee vor mir. Die Tasse war Absicht als ich sie erspáhte.




Das erste der Telefone klingelt mit einer Anfrage der ehemaligen Kóchin, die nun im Customer Contact Centre arbeitet - eine Dame habe sich beschwert, weil ihr Heisswasser immer noch nicht repariert sei. Wundert mich nicht, das habe ich schliesslich am Freitag schon geloggt als Notreparatur (= innerhalb von 6 Stunden zu erledigen): Es ist Montag.




Das zweite der Telefone klingelt nicht - weil die Firma nicht auftaucht, die die Reparatur durchfúhren soll. Sie reden sich gerne damit heraus dass die Dame ihnen ein Zeitfenster von einer Stunde gebe - das tut sie weil sie nicht aus dem Bett kann und somit jemanden braucht, der die Túr óffnet...




Wáhrend ich warte erledige ich die Checks des Wochenanfangs. Die Pendants sind die einzigen monatlichen, die noch ausstehen. Mit den anderen liegen wir gut fúr diesen Monat. Ich telefoniere mit einer neuen Kollegin, um ihre Einfúhrung zu organisiseren, und emaile die andere um ihre Dokumentation fúr HR aufzutreiben.




Unter meinem Schreibtisch bewahren die Hallowe'enkatzen meine Lunches auf fúr die Woche. Daraus ziehe ich mir blind eine Packung, die in der Mikrowelle landet.



 

Mittagessen al desko. Eine kurze Pause zwischen Damen, die mir von ihren Untersuchungsergebnissen erzáhlen und úber Wasserringe an Deckenfliesen besorgt sind. Paranoid ist das Wort dafúr.




Ich fege mit dem Staubsauger durch das Foyer, nachdem zwei Mánner alten Teppich durchgeschleppt haben und den des Foyers verfusselt. Es ist Piniennadelsaison, die nervigste Jahreszeit neben Schneematsch.




Ich hánge eine Úberstunde dran, aber die Firma ist nach wie vor verschollen, die erste Dame fragt bis wann sie sie erwarten solle und im Customer Contact Centre kann mir niemand eine Antwort geben. Wunderbar, so macht die Arbeit Spass...




Daheim muss ich erst Wolle streicheln zur Beruhigung. Ich habe mich noch nicht entschieden, welche ich als Náchste am Wickel haben werde - bzw. auf der Spindel. Die vier hier in der Schublade (Bo Peep, DK) habe ich zusammen gekauft weil sie schón aussehen miteinander, ich weiss nur nicht was ich daraus stricken soll.




Und dann will ich das hier ausprobieren, weil der "a"-Key des Ultrabooks mittlerweile fast einen Hammer benótigt. Die zugehórige Maus verwende ich bereits, nachdem ich mehrmals mit dem Touchpad Schwierigkeiten hatte.


In der Kúche kocht das Abendessen und der Wáschetrockner láuft durch. Caro sammelt unterdessen wieder Alletage.

This week we will be mostly...

 


Postkartenidyll

 


Ein sehr beliebtes Motiv britischer Weihnachtskarten ist das Rotkehlchen auf der Postbox...