Saturday, 25 July 2026

The week that was

 


Samstag, sonnig mit Wolken, 23 Grad. Ich organisierte wieder meinen Service von daheim aus. Da hatte der Supervisor gut reden in unserem Gruppenmeeting (er ist Psychologe), dass wir nach Feierabend abschalten sollten. Wenn fast 100 alte Menschen darauf angewiesen sind dass wer weiss was zu tun ist und erreichbar bleibt, sagt sich das leichter als es umzusetzen ist. Der Koordinatorin geht es ganz genauso, sie ist auch daheim erreichbar wenn es brennt, sie bekommt sogar ihre Arbeitsemails auf dem privaten Handy. So wie ich nun auf der neuen Smartwatch. Der Schenkende hatte vergessen, dass mein Handy kein Samsung ist (aus Hasselbladischen Grúnden :D), deshalb musste ich die mit dem Arbeitshandy verlinken. Damit ich auch aus dem Tiefschlaf geweckt noch emails lesen kann...Morgens strickte ich ein weiteres Paar Wollsocken fertig, bevor wir am Nachmittag einkaufen gingen. Der Mann nahm eine rote Calla fúr seine Mutter mit, ich hatte bereits das Tuch verpackt und die Karte geschrieben. Aus der Heimat kam soweit Entwarnung, die OP ging gut und nun stand Reha an. Die hatten sich dafúr wieder die richtige Zeit ausgesucht...dieser Monat hat Form in der Familie. Wenigstens wurde kein 40jáhriges "Jubiláum" daraus mit einem Hattrick...Am Abend sammelten wir die Kinder ein, der Mann hatte den Tisch im Pub gebucht. Mit Fernsehern fúr Fussballspiele and der Wand. Je nachdem wer spielt kann das manchmal Eiter werden. Wir waren rechtzeitig vor dem World Cup Spiel wieder weg, dafúr waren gerade die Bouncer angekommen fúr den Abend als wir aufbrachen gen Heimat.

Sonntag, sonnig, 23 Grad. Feier, die Zweite. Diese begann bereits am Mittag, wir sammelten wieder Kinder ein und brachen auf. Wáhrend der Pub voll und laut war erwarteten uns dort 50 Gáste die eingeladen waren. Der Morgen verlief noch gemáchlich, am Mittag holte der Mann das Tochterkind ab und kaufte drei Packungen Eis fúr die Getránke. Ich reichte der Schwiegermutter die rote Calla und das Tuch und wir gingen drei Minuten den Weg entlang zur Halle des Komplexes. Den bekam die Schwágerin umsonst, wáhrend das Buffet und die Deko sie um die £400.00 kosteten. Hátten sie mal mich organisieren lassen...so hatten wir z.B. Sarnies mit Pastrami, Senf, Emmental, sauren Gurken und Sauerkraut...oder Tortilla Wraps mit Fajita Háhnchen bzw. Hoisin Ente...nicht etwas, das die meisten Gáste wáhlen wúrden. Die Freundesgruppe der Schwágerin dekorierte derweil die Halle, sie waren zum Arbeiten abgestellt. Die Kinder halfen, bevor Schwágerin und Nichten sich in Schale werfen gingen und die Schwiegermutter mitbrachten. Sie kam durch die Túr und musste erstmal Tránchen verdrúcken...ein Teil der Deko waren Fotos von ihr úber die Jahre, mit lángst verstorbenen Familienmitgliedern. Sie káme sich vor wie die Queen, sagte sie. Der Geburtstagskuchen rúhrte sie wieder zu Tránen, aber als die Gáste um eine Rede baten hatte sie sich hórbar erholt: "Nobody touch the Cake!" rief sie und das war's :D Zwei Stunden reichten, danach hatten die álteren Gáste genug und machten sich auf den Heimweg, wáhrend die Familie mit ihr zurúckging und auspacken half. Viele Gutscheine der órtlichen Gártnerei, zwei fúr ein Cafe, zwei fúr den Buchladen und einer fúr das poshe Kaufhaus in town...sie schúttelte nur noch den Kopf, weil sie die náchsten fúnf Jahre fúr keinen Kaffee mehr bezahlen muss.




Montag, sonnig, 23 Grad. Ihr eigentlicher Geburtstag, die Schwágerin und Nichten, der Mann und Junge und Tochterkind und A sahen vorbei. Ich war arbeiten. A wurde von HR úber deren Manager befragt, ein Mitglied der Óffentlichkeit hatte sich darúber beschwert wie er mit A spreche: A trágt Hórgeráte in beiden Ohren und hatte schon unzáhlige Male darauf hingewiesen dass er z.B. nicht durch den Laden rufen solle, da fúr A nicht hórbar. Oder nebendran zeitgleich mit jemand anderem sprechen wenn jemand mit A spricht, weil der Geráuschpegel zu hoch ist um diese Person zu verstehen. Was er immer abwertend abtat mit "Ach, Du weisst wie das gemeint ist!" Was unter Diskriminierung fállt, die nun der neuen CEO direkt gemailt wurde von jener Person, die sich úber seine Haltung aufregte. Wir sind gespannt. A wusste vorher schon dass das ernst ist, weil die Sekretárin der CEO die einzige war die gewisse Dokumente úber frúhere Beschwerden anfordern konnte fúr die Investigation, die bislang unter den Teppich gekehrt wurden. Ich erledigte einige Jobs in der Scwestereinrichtung, die Checks und testete den Master Key in zwei Bungalows. Ohne Assistenten bleibt das alles an den Managern hángen...Der Blick in die Múlltúte in der Kúche zeigte, dass am Wochenende Fish & Chips gefuttert und Bingo gespielt wurde. Das mússen wir nun alles tracken fúr den Facilitator. Ein Gesprách mit einer der Damen bestátigte auch, dass wir vor etwa 20 Jahren Mal Nachbarn waren...da ging es mir wie dem Mann bei der Geburtstagsfeier, als unverhofft frúhere Patienten durch die Túr kamen - hátte sie mich nicht darauf angesprochen hátte ich nichts gesagt.

Dienstag, sonnig, 25 Grad. Die Arbeit rief in der eigenen Einrichtung und damit das Nachholen aller liegengebliebener Jobs. Der Property Officer kam und sah sich die leere Wohnung an, die Dame kam und sah sich die leere Wohnung an und die neue Freiwillige kam und turnte mit den anderen Damen fúr eine halbe Stunde...sie nennen sich nun die "Babes", weil die Freiwillige einige Burlesque-moves in die Routine eingebaut hat...viel Geláchter unter den Damen, das ist die Hauptsache. Ich setzte die Pumpe fúr den dritten Solarbrunnen zusammen, innerhalb dreier Wochen hatten sich nun drei Brúnnchen eingefunden, sehr zum Vergnúgen der Damen. In den Worten der Organisatorin: "I blame you for that, you're a bad influence!" Ich liefere die Ideen...und manchmal den praktischen Anstoss wie mit dem ersten Brunnen. Und wie ich ihr sagte, das Geráusch fliessenden Wassers ist sehr wohltuend fúr die Oldies, das beweisst sich jetzt schon. Die Vogelschar der náheren Umgebung nutzt die zudem als Trinkbrunnen. Der dritte ist der einer der Damen, weil sie die anderen zwei von ihrem Wohnzimmerfenster aus nicht sehen kann. Sie verzweifelte an der Gebrauchsanweisung und reichte mir das Ganze. Und fragte dann was ich vor diesem Job gemacht hátte, warum ich das so schnell geschafft hátte - Piktogramme waren ein wichtiger Teil dessen :D Ich verschwieg ihr dass ich manchmal unbekannte Maschinen studiere und mir die Bestandteile ansehe um auszuklúngeln wie die funktionieren. Und meistens klappt das. Keine Ahnung warum.


Die Pumpe und Solarbatterie in Frage


Mittwoch, sonnig, 23 Grad. Die Bestellung traf ein mit allem, was wir fúr das Barbecue brauchten. Dem Koch ging der Stauraum aus in den Gefriertruhen. Ein Eis kam beschádigt an. Ich schickte dem Lieferanten ein Foto davon - da antwortet er dann immer ganz hóflich dass das sehr hilfreich sei...kann er dann nicht bestreiten :D Der Catering Manager schneite herein fúr seine vierteljáhrlichen Checks, nicht ganz unerwartet nachdem ich ihm emailte ob er frei sei um eine Bewerberin fúr die Kúche anzuschauen. Da sie im Grossen von ihm gemanaged wúrde, im Alltáglichen von mir. Die Koordinatorin wird observieren, weil sie noch nie Kóche befragt hat. Er beantwortete auch die Frage warum ich den Lieferanten fúr die Kúchenutensilien nicht erreichte, seit Wochen war da immer besetzt: Diese Woche begannen die Commonwealth Games in Glasgow und jedes Hotel und Restaurant hing am Telefon fúr Bestellungen - kein Wunder. Das Glasgow Depot wáre vermutlich vóllig úberlastet. Als er noch im Hilton gearbeitet habe sei das eine Ausnahmezeit gewesen mit monatelanger Vorbereitung, den Games selbst und dann dem aftermath...Kann nur weiter probieren. Der Catering Manager zog von dannen und die Koordintorin warf meine Planung úber den Haufen und bestellte mich in ihre Einrichtung fúr die restliche Woche. Da hatte ich eigentlich geplant, das BBQ vorzubereiten...*seufz*

Donnerstag, sonnig, 23 Grad. In der Schwestereinrichtung kam erst der Fensterputzer. Es war der gespráchige, der mir alles úber seinen Vater erzáhlt mit Demenz. In diesem Gebáude hatte er weniger Gelegenheit zum Tratschen, das Búro ist winzig und die Túr fensterlos und fast immer geschlossen. Da weht ein anderer Wind :D Meine hat eine "open door policy", sie kónnen einfach hereinschneien. Was die Kollegin manchmal die Wánde hochtreibt. Ich bin das Tempo gewóhnt, sie muss sich erst damit zurechtfinden. Ohne Assistenten kam auch das Notwendigste deren Jobs dazu, sonst tut's niemand. Sie hatten ihren Lunch-Club in der Lounge, soll heissen sechs Bewohner treffen sich mit ihren Sandwiches zum gemeinsamen Lunch. Ihnen folgte der Net Zero-Officer mit dem Doktorat, der die Wármepumpen installiert. Die zweite wurde gesichert in einem Cottage, der Ein- und Umbau soll Ende August beginnen. Aber zuerst erzáhlte er mir von seinen linksradikalen Studententagen, dem Baskischen-Schwarzwálder Kirsch-Cheesecake seines Mannes und befragte mich úber den Hub. Egal wer aus den HQs zu Gast ist, sie scheinen allesamt nicht úberzeugt von diesem Konzept...ihm sagten sie dass er beispielsweise die Einrichtungen in einer Stadt an der Westkúste als "Hub" behandeln solle - und er weisst zurecht darauf hin dass die strukturellen Probleme der einen Einrichtung nichts mit denen der anderen zu tun hátten, vóllig verschiedene Dinge. Was soll da ein "Hub" dabei helfen? Sollen sie sich die Gelder halbe-halbe teilen, wenn ein Gebáude die vierfache Sanierung (u.a. statische) des anderen braucht? Eins flutet regelmássig, sinkt auf einer Seite, braucht ein neues Dach und einen Flammenwerfer fúr das Japanische Knotweed (der hilft nichtmal dagegen, da mússen sie die "Knoten" unter der Erde ausbaggern um das loszuwerden), soll aber gleich behandelt werden wie das , dem neue Fenster reichen...zuviel Ideologie am Werk.



Freitag, wechselhaft, windig, 20 Grad. Ich úberlegte mir, wie ich den Tag planen sollte nachdem der Koch am Vortag anrief und wir nun auch noch vegetarische Burger brauchten fúr das BBQ. Die ich erst noch besorgen musste. Die Gluten, Ei- und Milchfreien warteten daheim im Kúhlschrank, weil ich die Kúhlkette nicht unterbrechen konnte. Zum Glúck hatte ich die kleine Kúhltasche fúr meine Reisemedizin fúr diesen Einkauf. Am Ende entschied ich mich, in der Mittagspause den Supermarkt úber der Strasse zu besuchen. Denn eine Karte fúr die Kollegin stand auch auf der Liste, sie war nun schon sechs Wochen im Krankenhaus. Und nahe daran aufzugeben. Die dritte Kollegin fiel noch einen weiteren Monat lang aus. Nach dem frúheren Schichtende holte der Mann mich ab und ich lieferte Grillkohle und vegetarische Burger in meiner Einrichtung ab - dort tobte der Bár in der Lounge, eine Dame feierte ihren Geurtstag mit den Bewohnern, Pflegern und Freunden. Ich schátzte mich glúcklich dass ich nicht bleiben musste, sie war bereits recht aufgekratzt von all dem und hatte noch nicht angefangen, die Sángerin zu úbertónen - lang dauerte das erfahrungsgemáss nicht mehr :D Mit einer Stimme wie ein Nebelhorn wáre da auch das Búro keine Zuflucht...Der Mann wartete im Cafe einen Termin ab und ging dann Medizin aufspúren, wáhrend ich im Auto blieb zum Socken stricken - 26 in 26? Kein Problem, man gebe mir 26 Tage Zeit dafúr... 

Und heute? Nach dem Kaffee geht's in die City...

Sunday, 19 July 2026

Alles in Beige

Beige Glúckwúnsche

Beiges "Lava Cookie"

Nachgebeiget

Beige Campsie Foothills

Beiges Kunsthandwerk in Mugdock

Beige "Highland Coo Haggis" Nestbox

Beige vor Ben Lomond

Sakrales Cafe in Beige

Beiger Brunnen vor beigem Búrogebáude in Glasgow Charing Cross

Beige im Westend