Saturday, 14 February 2026

The week that was

 


Samstag, regnerisch, 5 Grad. Das restliche Knáuel "Delizia" war zu verarbeiten, dieser Sofieschal wurde grósser als die anderen - fúr die grosse Kálte :D Damit ich ein Gespúr dafúr bekomme wie lange die láuft und wieviel notwendig ist fúr andere Projekte. Fúr danach hatte ich die selbststreifende Wolle von davor im Auge, dieses Mal mit zwei Cakes fúr ein grosses Tuch, da es mit nur einem eher eine Kindergrósse bleibt. Allerdings wollte der zweite Cake erst gekauft werden...wenn das aus dem Weg ist kann ich mir wieder Vorráte vornehmen. Fúr die 1000g Monstrositáten ist das Problem ja mehr, was ich daraus mache...Der Mann steuerte den Greasy spoon an, in dem Laden ging es zu wie im Bienenschlag, auch im Cafe. Lag das am Wetter? Wir sahen jedenfalls nicht viele Einkaufskórbe voller Valentins-Gedóns an der Kasse, das zog sie also nicht dorthin. Nach dem Frúhstúck am Nachmittag wie immer in die Apotheke (ich weiss, unsere Samstage reissen vom Hocker :D ), aber da gab es doch etwas aus der Reihe - eine duchbrochene Schallmauer...die "feierte" ich mit weiteren Badetúchern, nur fúr mich. Die sollten nun reichen. Der Junge hortet seit langem die grossen Badetúcher in seinem Zimmer, der Mann "seine" úber dem Wannenrand: Seine Worte. Mmmhhh, okay. Wir verbrachten eine Stunde mit der Schwiegermutter und ich half ihr mit dem Puzzle. Das zeigte mir was sie sah und wie, denn es war deutlich dass sie einige Farben schwer unterscheiden kann und die Details nicht mehr so klar sind. Sie wird diesen Sommer 90 und ich dachte darúber nach ob ich ihr ein Tuch stricke, mit filigranem Muster, darauf arbeite ich langsam hin - es hat alles Methode :D Den Abend verbrachte ich mit dem ersten Cake.

Sonntag, trocken, 6 Grad, spáter Regen. Der zweite Cake war am Wickel. Das Wetter derzeit zeigte sich alles andere als einladend und mit der fehlenden "Isolierschicht" vergangener Jahre ist mir auch dauernd kalt, selbst im Haus. Ein Nebenprojekt sollten wohl doch Wollsocken sein...gibt es beheizbare Hausschuhe? Ich erkenne da eine Marktlúcke...Das Tuch gedieh, der Mann wollte ins Cafe und es fing gerade zu regnen an als wir aufbrachen. Das Cafe seiner Wahl war komplett voll, kein Tisch frei, daher drehten wir um und suchten die zweite Filliale davon aus, die meist am wenigsten besucht ist. Da hatte es freie Tische. Wir planten meinen Resturlaub, den ich vor dem ersten April nehmen sollte bevor er verfállt. Es zieht uns wieder in die Highlands. Hoffentlich macht sich das Wetter einigermassen bis dahin...Anschliessend suchte ich nach Karten und billiger Valentins-Deko fúr die Arbeit als Túpfelchen auf dem "i", etwas Hángendes und das war paletti. Spáter stand mir das Studieren des Pullunder-Strickmusters bevor, nach dem Abketten des Tuches, damit der endlich Búndchen bekam und weggelegt werden konnte. Der blaue ist quasi das Úbungsstúck, damit es am pinken besser aussieht: Den sollte ich auch noch zusammennáhen. 




Montag, regnerisch, 5 Grad. Alle meine Checks waren fállig in der Arbeit und Rechnungen warteten ebenfalls darauf abgesegnet zu werden. Und mein Drucker verweigerte mal wieder das Scannen. Nach jedem update ist es dasselbe Drama. Sonst wúrde es uns zu wohl...ich emailte demnach meine Formulare statt sie einzuscannen. Die Area Managerin fragte nach etwas das ich scannen sollte - no can do, úberhaupt war dieses Exemplar nicht alles was es sein sollte, nichts war unterschrieben. Was mich wunderte, bis mir der Gedanke kam dass es vielleicht zwei Exemplare davon gibt. Schliesslich wurde unter der Ex-Chefin alles an mich delegiert und dann wáre das an der richtigen Stelle zu finden...ausgefúllt und unterschrieben. Ich stellte ausserdem unsere Bestellung zusammen und liess den Koch durch seine Vorráte graben dafúr. Der Tag war reichlich ausgefúllt mit Briefe schreiben, Menús ausdrucken fúr Chinese New Year náchste Woche und den Wúnschen fúr das Valentinstag-Essen. Auch wenn das einen Tag vorher stattfand, weil ich das nicht der Springerkraft aufhalsen kann. Ich beantragte meinen Urlaub fúr den Márz, da ich noch soviel úbrig hatte - fúnf Tage kann ich mit ins neue finanzielle Jahr nehmen, alles darúber verfiele. Ich verbrachte den Feierabend damit, mir meine Schublade und das Schrankfach durchzusehen, in denen die Wolle lebte. Nach all dem "Kleinvieh" der letzten Wochen war es an der Zeit, eine der Packungen zu óffnen und die Wahl fiel am Ende auf eine Acryl/Nylonmischung in der Farbe "Sugar Plum"...und auf ein Drops- Strickmuster fúr einen top down Raglan-Pullover: Wieder was gelernt...

Dienstag, regnerisch, windig, 5 Grad. Der Pullover gedieh, auch wenn ich nur eine oder zwei Reihen unterbringen konnte vor der Arbeit. Dort hatte ich alle meine monatlichen Checks zu erledigen, in der Vorwoche war zuviel anderes los. Ich bekam Lieferungen in Háppchen statt einer grossen, das trudelte nach und nach ein und ich musste nachschauen was in Transit war und was ich bezahlen konnte. Der Paketbote lernte meinen Namen in Rekordgeschwindigkeit. Ich suchte genúgend Dinge zusammen fúr eine weitere Bestellung, die liefern erst ab einer gewissen Summe und ich brauche nur zwei auf der Liste...ich kann nicht jedes Mal schachtelweise Druckerpapier mitbestellen, ich kann bald einen Laden óffnen damit. So wurde es Kaffee, 750g, der hier billiger zu haben war als von unserem Lieferanten. Teuer genug mit £32.99. Fúr Kaffeepulver. 



 

Mittwoch, regnerisch, 3 Grad. Wir erreichten diese Temperaturen...eine moderate Schneewarnung fúr hóhergelegene Regionen wurde angekúndigt. Ich hatte den Vormittag fúr reguláre Arbeiten, am Nachmittag war die Area Managerin da fúr eine Scheme Development Visit, in der sie die Finanzen absegnen musste fúr das Vierteljahr. Unser Lieferant kam mit einer Packung, die ein Loch hatte - nope, die geht zurúck. Andere Rechnungen flatterten ins Haus, wir haben viel bestellt in den letzten Wochen...das legt sich nun hoffentlich. Die Springerkraft ródelte durch das Gebáude, wusch Vorhánge und schrubbte die Kúche und legte sich dann mit einer Dame in der Bank an, weil ihre Karte nicht funktionierte. Sie erklárte ihr dass bis Jahresende kein Bargeld mehr im Umlauf sei, nur digitale Wáhrung, und sie keinen Job mehr habe...sie trágt einen Aluhut, hat einen designierten Schrank fúr Spinnen in ihrer Wohnung, in die sie alle wirft damit sie "warm" seien (dass die sich gegenseitig fressen ist ihr nicht bewusst), und wollte ihren Sarg kaufen und daheim aufbewahren, zur Vorsorge...ja. Die Area Managerin kam vorbei, sie hatte einen Hausbesuch bei der DachExpertin, die unbedingt in die Schwestereinrichtung wechseln will und keine Chance hat bei der Warteliste dafúr, aber das nicht hóren will, und dann ihre Tickliste fúr die Visite. Mein Tag war gescháftig, jede Menge Papier und dann sollte ich zwei emails aufspúren weil sie die Daten dafúr nicht notiert hatte. Der Raglan-Pullover war an den Ármeln angelangt - ich sah mir an wie sie die in einem Stúck konstruieren und wenn frau das mal verstanden hat ist es die einfachste Sache der Welt...

Donnerstag, 2 Grad, Schneewarnung. Ein BT-Ingenieur kam vorbei und sah sich das Drama mit dem nicht verlegten Kabel an. Er richtete am Ende seinen Autrag so ein dass seine Manager gezwungen waren, etwas zu tun in dieser Hinsicht - und legte mir die Worte in den Mund, dass ich das alles auf einen Rutsch erledigt haben wolle, damit sie nicht fúr jeden neuen Anschluss wieder durch meine Decken graben. Es habe einen Grund gehabt warum sie die nicht verlegt hátten aber er kónne sich beim besten Willen nicht daran erinnern was der Grund war. Ob er am Freitag zwei Mánner schicken kónne fúr das Erdgeschoss. Nur her damit...Nach ihm tauchte ein anderer Mann auf und rief zur Túr rein dass er einen Kúhl/Gefrierschrank fúr uns habe - Halleluja! Fabelhaft - und diesem geschenkten Gaul schaue ich garantiert nicht ins Maul...der Catering Manager sagte letzte Woche erst dass wir keinen in der Kúche bráuchten, und nu isser da. Und das wuchs nicht auf unserem Mist, das hat Repairs abgewickelt...nur her damit!!! Der Koch wunderte sich gleich, weil vorne ein Aufkleber drauf pappt mit einem QR-Code, der zu einer App fúhrt auf dem Smartphone, ob wir den mit dem Smartphone steuern mússten. Die Antwort auf solche Fragen ist immer dieselbe: Gebrauchsanweisung. Nein, das "dashboard" kann manuell eingestellt werden fúr die Temperaturen. Wir liessen ihn erstmal 24 Stunden runterkúhlen.




Freitag, 2 Grad, Schnee und Eis. Unterwegs begegneten uns diese Beiden. Sie hatten sich den besten Tag ausgesucht fúr Extremsport...der Herr links im Bild nimmt Stócke um sich vorwárts zu bewegen. Kabul? Kandahar? Wer weiss. Der Parkplatz in der Arbeit war eine Schlittschuhbahn, aber ich musste erst Tische und Dekor fúr das Valentinstags-Essen herrichten. Bis dahin war Kollegin Nr.2 eingetroffen und leistete mir Gesellschaft beim Streuen, denn der Koch war mit seinen Steaks bescháftigt. Die beiden BT-Ingenieure hingen aus den offenen Stellen der Decke, in denen sie arbeiteten - eine Abwechslung fúr uns, sonst liegen die Werkmánner auf dem Boden herum. Kollegin Nr. 2 "entwendete" ein Baby als die Kleinkinder im Haus waren, ein 4 Monate alter Junge - sehr friedlich, und er grinste oft. Er hielt seinen Kopf selbst, nur ab und zu wurde er etwas schwer. Wie sich herausstellte ist er der Sohn der Enkelin einer verstorbenen Bewohnerin...Am Mittag servierten wir das Essen, es waren 19 Personen an diesem Tag und sie hatten einen guten Nachmittag. Und dann schneite ein weiterer Werkmann herein mit dem Satz: "Ich habe einen Kúhlschrank fúr Euch!" Oooohhh, Weihnachten und alle Geburtstage gleichzeitig! Er grinste ebenfalls als ich "Es ist Weihnachten!" rief...Dieser landete im Staff Room, fúr das Kollegium. 

Nach dem Kaffee hat der Mann ein Cafe gebucht, das heute brummen wird mit Gásten.

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