Eine Minute nach Mitternacht - ich musste einen zweiten Schal mit diesem Knáuel Wolle anfangen, weil der erste sonst viel zu lange geworden wáre. Daher nun ein Experiment á la Sofie-Schal...auf 3mm Nadeln dauert das, aber es hilft beim Abschalten nach der zweiten 6-Tage-Abeitswoche in Folge. Da ist der einzige freie Tag dann auch eher nicht entspannend, weil alles auf einmal erledigt werden muss.
7 Stunden spáter bin ich wieder wach und habe bereits alle angesammelten "Smellies" des vergangenen Beschenkt-Jahres gesichtet und zwei Handcremetuben aussortiert, die nach Kokos riechen. Das ist mir etwas zu aufdringlich fúr einen ganzen Tag, die werden der Arbeit gespendet fúr einen Fundraiser-Geschenkkorb mit allerlei solcher Artikel. Der mit Lebensmitteln ist bereits verpackungsfertig - und der Hauptpreis ist ein grosser Fernseher...
Die Katze wartete auf der Treppe darauf dass ich aus dem Schlafzimmer kam. Sie fúhrt mich als oberste Dosenóffnerin in die Kúche und miaut nach ihrem Frúhstúck. Heute bin ich frúher dran als sonst, daher ist sie richtig hóflich in ihrem Tonfall :D
Mein eigenes Frúhstúck, zum Einnehmen diverser Tabletten: Zwei Vitamine (árztlich verordnet in Tandem mit dem Medikament, das ich auch noch spritzen muss), ein Antihistamin (gegen versehentlichen anaphylaktischen Schock) und zwei Schmerztabletten fúr das Knie.
Als náchstes auf der Liste der Morgentoilette...es dauert nun lánger bis ich aus dem Haus komme als alles andere, nicht zuletzt Dank des "Baugerústs" hinten im Bild, das mein rechtes Bein zieren wird fúr den Rest des Tages.
Das Experiment ist beendet und vernáht, nun fange ich mit all den Resten in Braun an, zusammengehalten von der handgefárbten islándischen Glitzerwolle links in der Yarn Bowl. Die enthált praktischerweise alle drei Brauntóne.
Am Nachmittag steht gezwungenermassen ein Einkauf an fúr die Arbeitswoche. Das erledige ich sonst Samstags, aber da war ich anderweitig bescháftigt. Kaffee nehme ich mit aus diesem Regal.
Das ist der Anreiz fúr den Mann in diesem Gescháft...neben uns leckt eine 16 Monate junge Blindenhund-Welpin im Training ihren Fressnapf quer durch das Cafe, bevor sie sich unter dem Tisch auf ihrer Decke hinlegt und mit Spielzeug spielt. Der Mann muss dann immer auf seinen Hánden sitzen...
Die náchste Anlaufstelle ist die Apotheke. Da holen wir mein Medikament ab, wenn sie es vorrátig haben - jedes Mal eine lángere Geschichte, aber mittlerweile steht "auf unbegrenzte Zeit" im Brief der Krankenschwester an den Hausarzt. Vorher verschrieb sie mir das in 6 Monat-Intervallen.
Es nieselt im Sonnenschein bei der Heimfahrt, in der Entfernung ziert ein niedriger Regenbogen den Horizont. Das Wetter hatten sie heute falsch auf dem Schirm, statt des angekúndigten Dauerregens war meist Sonnenschein. Izwischen ist es kurz vor vier Uhr Nachmittags.
Eins der Baguettes wird mein spátes Mittagessen. Frisch aus dem Gescháft sind sie noch knusprig, daher esse ich das ohne alles. Lecker. Und dann fángt es zu regnen an...
Mehr sammelt wie jedes Mal Caro in Hamburg.












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