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Saturday, 12 September 2026

12 in 12

 


Frúhstúck - Breakfast of Champions....ich habe die letzten Ausláufer der Rússelpest von Dublin, die ich gerne so gut wie los wáre wenn ich wieder arbeiten muss. Das werden gleich sechs Tage am Stúck werden, weil die dritte Managerin immer noch krankgeschrieben ist. Und mit nur vier Kollegen zwischen zwei Einrichtungen, die insgesamt 9 Jobs abdecken sollen, sind die Úberstunden vorprogrammiert. Den Anfang der zweiten Mánnersocke habe ich gestern Nacht noch angenadelt.





Nach dem Kaffee ein Reality Check - ich trage die Berge an Geschirr in der Kúche ab. Das Mánnervolk betont gerne dass dies ihr Beitrag zum Haushalt sei, sie teilen sich den Job und sammeln eine Weile bevor es erledigt wird. Dauerte fúnf Minuten...weil der Mann gerade am schleichenden Tod leidet (= Erkáltung) und der Junge die Teller, Pfannen und Róstpfanne vom Montag verweigern wúrde da voller Húhnerfett. Nebenbei sortierte ich gleich das Recycling und Altpapier und brachte es raus, denn...





Pfannen und Húhnerfett bekommen eine Extradosis heisses Wasser und Bubbles. In der Einweichzeit stricke ich weiter: Es wird das erste Geburtstags- oder Weihnachtspaar, das weiss ich noch nicht, nur dass ich am Morgen bereits zwei Geschenke verpackt habe. Am 15. September sind es 100 Tage bis Weihnachten (GB Edition)...Der Mann schúttelte den Kopf als ich in Dublin ein blútenbemaltes Leinengeschirrtuch fúr seine Mutter kaufte, warum ich denn jetzt schon dran denke - Gewohnheit, als die Schwágerin und Nichten in Panama lebten musste alles Anfang Oktober bereits verschickt werden. Ausserdem hat er nicht mitbekommen dass ich beim letzten Besuch des kanadischen Cafes eine Dose seines gelieben French Vanilla mitgenommen habe fúr seinen Geburtstag.





Sie ist um 10 Uhr bereits bei Frúhstúck Nummer drei angelangt, gefolgt von einem Lickelicks (púriertes Háhnchen, angeblich) zum Nachtisch. Sie hat offenbar einen hohlen Zahn und Dauerhunger, gefolgt von den Zoomies. 





Ich hánge Wásche ab, die ich mit ins Schlafzimmer nehmen muss wenn der Mann ausgeschlafen hat, nachdem er um 8 Uhr vom Sofa ins Bett wechselte. Diese Leidensgeschichte hat noch kein Ende in Sicht. Die Katze sitzt mittlerweile oben auf dem Búcherregal, weil sie nun zuviel Energie hat und die Wánde hochrennt. 





Mittags ist das zweite Stúck an der Ferse angelangt. Hier mache ich Pause, der Mann verlagert den Schlaf aus dem Bett in den Wohnzimmersessel und der Junge ist unter der Dusche - fúr's Fitnessstudio? Wird sich zeigen. Ich folge dem Kráuterzuckerfrúhstúck mit Spiegelei. 





Mittagessen. Der Junge taucht auf aus der Versenkung und spricht von Halsweh, der Mann wacht auf und klagt ihm sein Leid. Noch einer mit einer Mánnerkáltung im Haus, allerdings sagt der Junge dass das nicht so wild sei. Wir kochen besser Húhnersuppe.







Wir fahren zu einem Gescháft im Retail Park, da ich mich mit Lunches eindecken muss fúr die Woche. Je nach Einrichtung habe ich eine kommerzielle Kúche zur Verfúgung oder eben nicht. Wenn es nur die Heisswasserurne ist bleibt es bei Ramen. Der Mann schaut kurz in den Greasy Spoon (das Cafe), doch dessen Theke ist leergefegt.







Einkauf bezahlt und verpackt und im Auto verstaut fragt der Mann, wohin ich nun wolle. Mir egal, ich muss nicht in einem Cafe gesessen haben aber er will seine Kanne Tee haben. Die Wahl úberlasse ich ihm und er steuert den grossen Supermarkt an statt der etwas kleineren Filliale, von der er zuerst sprach. 








Dort sehe ich einen "meiner" Bewohner mit seiner Pflegerin im Cafe sitzen. Er sieht mich nicht. Ich wundere mich wieder einmal úber diese Pflegefirma. Er muss eine sehr strikte Diát essen weil er nur geringe Mengen Protein vertrágt, seine Backwaren und Getránke kommen buchstáblich aus der Apotheke auf Rezept, doch sie sitzen stándig mit ihm in wechselnden Cafes. Wenn sein Bruder in Ontario davon Wind bekommt sitzt er wieder úberraschend in einem Flugzeug...







Daheim stelle ich die zweite Socke fertig - viel fehlt nicht mehr, das ist heute noch erledigt. Nebenher snacke ich vegane Jordbaerskum mit dunkler Schokolade von den dánischen Schwestern und sehe einer Chinesischen Vloggerin zu wie sie ein Polo-Tee strickt. Als das Tochterkind und A sich ankúndigen fúr den Abend bricht beim Mann das wilde Aufráumen aus...die fettige Róstpfanne wird kurzerhand in den Ofen geschoben - aus den Augen, aus dem Sinn.


Mehr sammelt auch dieses Mal wieder Caro mit den Kánnchen, und vielleicht erholt Blogger sich ja bald und updated meine Blogroll mit aktuellen posts all der blogs, denen ich folge....

Wednesday, 12 August 2026

12 in 12

 



8 Uhr morgens, es soll heiss werden - 27 Grad ist fúr Schotten bereits eine Hitzewelle. Passenderweise ist es auch der Tag der fast totalen Sonnenfinsternis, das entspricht unserem Gemútszustand nach dem úberraschenden Tod unserer Kollegin. Wir leisten gerade den Spagat zwischen "es muss weitergehen" und "Ich kann nicht glauben, dass sie nicht mehr durch die Túr kommen wird". Ich halte zudem die Dinge, die sie mir beim Besuch in der Klinik gesagt hatte, die niemand sonst wissen muss, nichtmal ihre Kinder. Vor allem ihre Kinder nicht.





Sie weiss von nichts, nur dass der kleine Magen knurrt und die ganze Katze fúr ihren "Stickie" schnurrt, die sind ihr am Liebsten. Dafúr macht sie gar Mánnchen wenn ich den zu hoch halte. Betteln kann sie auch :D Dann klettert sie mit einer Pfote an mir hoch und versucht mit der anderen danach zu "greifen". Mittlerweile liegt sie auf der Fensterbank in der Sonne, zwischen meinen Palmen wie es sich fúr einen Stubentiger gehórt.





Im Laine Shetland-Buch findet sich dieser Schal. Der stach mir sofort ins Auge als ich im Buchladen darin blátterte, denn die Farbe ist fast identisch mit der Wolle, die ich loswerden wollte. Ich verstrickte die nach einem Vogue-Muster, das mir úberhaupt nicht gefállt - es wird geribbelt und dann nehme ich mir stattdessen Shetland-Lace vor, speziell dieses von der Insel Unst. Aber erst muss ich arbeiten gehen. Die Mútze im ersten Bild ist ein "mindless knit", an der stricke ich wáhrend ich mich entscheide welches gróssere Projekt als náchstes an die Reihe kommt.





Denn gestern kamen auch meine Cones an, italiensicher "deadstock", unverbrauchte/úbrige Wolle aus italienischen Webereien. Vorne 100g Lineapiu Kid Silk, hinten 300g Seta Bourette Seide. Die Kid Silk fúhre ich zur Zeit in Socken mit fúr den Winter. Unter unserem Fussboden liegen Schieferfliesen auf Beton, das ist kalt im Winter, selbst in Schottland.





In der Arbeit. Mein Reich fúr den Tag ist das Búro. Obwohl es eine Weile lang danach aussieht als ob ich in die Kúche wechseln wúrde, da die Agentur dem -koch nicht mitgeteilt hatte dass er heute gebucht war. Dabei hatte ich extra nochmal nachgefragt...Menschenskinder...er rief ganz gehetzt an, er sei gleich da. Zum Glúck wohnt er nicht weit weg.





Das zweite Wohnzimmer in der Arbeit, bereit fúr die Bewohner. Es verspricht ein schóner Tag zu werden, den sie gerne draussen an der Luft verbringen. Unsere drei Solarbrunnen plátschern munter vor sich hin und die Sonnenschirme sind aufgespannt.




Die Bestellungen treffen ein. Ich schichte Tetris in den Gefrierschránken und staune mal wieder, was der Koch alles extra bestellt hat. Baps? Statt Brótchen? Wer da den Fehler gemacht hat ist fraglich, sie schicken uns manchmal "Alternativen" zur Bestellung....und ich spúre einer Rúckerstattung eines anderen Lieferanten nach, die lassen das gerne eine Weile liegen und warten ab, ob wir das Geld tatsáchlich zurúckfordern.





Der náchste LKW steht vor der Túr mit einer reklamierten Bestellung - das fehlte letztes Mal und die email wurde stillschweigend ignoriert ob sie das bereits berechnet hatten. Nun haben wir das Produkt, erspart mir die Nachbestellung. Ob wir es tatsáchlich zweimal bezahlt haben ist aus der Rechnung nicht ersichtlich.




 

Der schónste screensaver bisher. IT hat die Zeit reduziert in der der PC nach Inaktivitát auf den screensaver umschaltet, deshalb bekomme ich den heute viel zu sehen. Ich habe eine Personalakte aufzulósen und stelle fest, dass der Name der Kollegin bereits aus dem System verschwand...das lassen sie nicht anbrennen...





Mittagspause, die Tasse war die der Kollegin. Ich unterhalte mich mit einer der Damen, die als Kind in Saskatchuan/Kanada lebte und deren Vater Griechisch und Hebráisch unterrichtete in seiner Gemeinde. Sie leidet an zwei Varianten von Demenz, aber das Haus ihrer Kindheit mit den Ahornparkettbóden und der Fichtenholztreppe sah sie detailliert vor dem inneren Auge. Und wusste wo sie sich verstecken musste um Gespráche úberhóren zu kónnen...





Der Arbeitgeber sorgt sich um unsere Sicht an diesem Tag. Nicht ganz ohne Grund, wenn man das Verhalten der Schotten in der Sonne kennt: "Taps aff" (=Tops off), bis sie krebsrot verbrannt sind. Da liegt es nicht so fern sich um die Bravado zu sorgen, mit der manche Mánner sowas begegnen. Ach, wird schon nicht so schlimm sein...





Am Nachmittag kommt das Kino zu Besuch. Die Damen treffen sich in der Lounge und sehen "Up". Eine brachte die Keksdose mit, wie sich das gehórt fúr einen Film. Ich entwerfe derweil den Newsletter mit der Ankúndigung unseres Fundraisers fúr einen Verein, der Krebskrankenschwestern ausbildet und bescháftigt. Im Gedenken an die Kollegin. 





Wieder daheim und wir warten auf die Sonnenfinsternis. Das Abendessen muss warten. Bis es soweit ist stricke ich schnell die Mútze fertig mit den kúrzesten Rundstricknadeln der Welt...sind wohl fúr Ármel gedacht.



Mehr sammelt auch diesen Monat wieder Caro mit den Kánnchen.

Sunday, 12 July 2026

12 in 12

 


Frúhstúck ist wie jeden Morgen ein Eiskaffee. Damit nehme ich meine Tabletten, die nun um Collagen erweitert wurden - wer weiss was es bringt, obwohl andere Mitglieder der online-Gruppe darauf schwóren. Das halbe Jahr der monatlichen Meetings ist nun auch beendet, das Gesundheitswesen entliess uns in die freie Wildbahn :D




Und weil sie mir in den Meetings eingetrichtert haben dass zuwenig genauso ungúnstig ist wie zuviel nehme ich mein Proteinfrúhstúck mit in die Arbeit. Weil's zudem Sonntag ist probiere ich den Mocktail zum Mittagessen dazu...vielleicht kommt die Sonne rechtzeitig raus fúr den Lunch "al fresco", sonst bleibt es eben "al desko". 




Der Wetterkompromiss: Leinenhose, T-shirt, Jeansjacke - und ein Knirps in der Tasche, fúr alle Fálle. Auf dem Weg in die Arbeit. Das geht heute schneller weil Sonntag und Schulferien, die Karawane der Autos zur órtlichen Akademie ist nicht existent - bis Mitte August.





Nach dem Check des Fire Panels der zweite Handgriff: Wir sind offiziell eingeloggt, alle Notrufe kommen nun zu uns ins Búro. Der einzige des Tages ist von einer Dame, die den Polterabend ihrer Tochter vom Vorabend bereut...





Nach dem Rechnungen bezahlen grabe ich mich durch die Speisekammer, die Kúhl- und Gefrierschránke und plane die Bestellung. Die muss heute weg, da die náchste Woche ein Agenturkoch vertritt und wir alles fúr ihn brauchen - und ich habe Montag frei, weil ich das Wochenende gearbeitet habe.





Bestellung in progress. Ich bestelle noch einige andere Dinge mit, die wir genauso brauchen, die aber nichts mit Lebensmitteln zu tun haben. Die Rechnung muss ich dann spalten und das aus einem anderen Budget bezahlen.





Keine Ahnung ob's an der Wárme liegt, aber mir ist eine zeitlang schwindlig und das kann ich in der Arbeit nicht gebrauchen, die Verantwortung fúr zwei Einrichtungen und fast 100 Bewohner liegt heute auf meinen Schultern - sollte in der anderen etwas passieren muss ich dorthin. Deshalb erstmal noch ein Kaffee.



 


Der Koch geht fúr uns einkaufen, weil wir keine Pilze haben fúr die Schweinesteaks in Pilzsosse am Montag. Er sagt wir haben auch keine Schweinesteaks - ? Eine Stunde frúher zeigte er mir welche, die er einfrieren wollte. Dann nimm doch die...hat er die verkehrten bestellt, aber Schwein ist Schwein. Schwein gehabt. Deshalb holte ich petty cash aus dem Safe.





Ein weiterer Schritt zur Bekámpfung des Schwindels - normalerweise stúnde nur die Schale auf dem Tisch, an diesem Sonntag kommen ein Trifle und der Pina Colada Mocktail dazu - iss was g'scheits.





Das Wetter hált was der -bericht verspricht, allerdings blást auch eine kráftige Brise. Dem Koch fliegen die Menús davon bei weit offenem Fenster. Das ist immer noch der einzige Weg um ihn abzukúhlen, die vom Catering Manager erbetene Anpassung der Kúchentúr fand nach wie vor nicht statt.





Feierabend nach Úberstunde. Jedes Mal wenn der Mann diesen Laster vor dem Onkel Rajit-Laden geparkt sieht will er die Telefonnummer notieren, tut es aber nicht, denn Colin putzt auch Solarzellen. Demnach notiere ich die Nummer mit modernen Mitteln -  mit dem Handy.





Daheim úberreicht er dann die erste Gabe, nebst einem Kaltgetránk. Beides dankend angenommen.


Mehr Monat sammelt wie immer Caro.

Friday, 12 June 2026

12 in 12

 


0 Uhr 14, Baumwollsocke Nummer 18 ist fertig - Zeit zum Schlafengehen. Von der Jeansblauen habe ich nur einen Strang, der reicht nur zur Einzelsocke, deshalb wird der was anderes. Zusammen mit den Resten der Farben, die ich in den letzten Tagen am Wickel hatte. Ziel erreicht, die Baumwolle ist (fast) weg vor der Heimreise. 




Noch zweimal fremdschlafen, dann miaut mein Morgenwecker wieder (statt die Treppe hinunter zu stolpern und an der Ecke ueber eine Puppe zu fallen). Wenn das Stadium des Beleidigt-seins vorbei ist...Ich habe etwas vorgepackt, damit ich nicht hetzen muss am Tag X.




Das Wetter heute: "Heute regnet's nur einmal - konstant." Wir warten auf den Nachbarn, der gestern eine neue Markise vermessen hatte und nun eine Schlagbohrmaschine ausgeliehen. Wenn das alles gebohrt ist will er die morgen befestigen, mit Hilfe zweier Familienmitglieder, die angefordert wurden.




Breakfast of Champions 😄 Der Mann ging bereits zum Backwarenladen/Cafe, da bekam er auch gleich seinen Auslauf. Damit er nicht um 5 Uhr morgens zwei Stunden wandern musste weil er nicht schlafen kann. Das tut er zu Tageszeiten, das Schlafen.




Das Bisschen Haushalt ist doch kein Problem, sagt - niemand. Ich warte auf ein Meeting mit dem National Health Service online daheim in Schottland, das hat schon Tradition und kommt nicht das erste Mal aus diesem Raum...selbst aus Reykjavik habe ich mich schon eingeloggt. Dann bin ich Mal eine Stunde weg, mit Schlagbohrer als Hintergrundmusik. Und Nachbarsbeller. Den hat er auch mitgebracht. Ich schalte vorsichtshalber das Audio ab.




Nach Stunden des Werkelns und Hundebellens verbleiben gleich zwei Leitern und eine Menge Verkabelung. Die Markise liegt immer noch im Gras mit all ihren 80kg. Die alte abholen zu lassen war auch etwas kniffelig, da wurden Kubikmeter berechnet...nach dem sie sie zuerst zerkleinert haben wollten. Wie? Ist schliesslich ein Metallrahmen.




Spaeter am Nachmittag brauchen wir diese zum Online Check-in zweier Reiseabschnitte. Der Heimflug hat einen Pitstop in Amsterdam Schipol, fast 3 Stunden Aufenthalt, also brauchen wir vier Boarding passes. Der Mann hat aus Prinzip noch den alten burgunderfarbenen Einband, er hofft dass sein neuer nur noch ein Einhorn als Wappen haben wird.




Britische Papiere sehen nun so aus, Brexit sei Dank. Man beachte dass die Tage in der EU genau dokumentiert werden, damit sie 90 innerhalb von 180 Tagen nicht ueberschreiten. Dieses Mal wurde auch ein Fingerabdruck genommen und nach dem Grund des Aufenthalts gefragt, sowie wo er wohnen werde.




Kaltgestellt ist nicht nur das Abendessen, da stehen auch Teile eines Geburtstagsgeschenks. Das wird in ein Lumberjack-Hemd gewickelt und des Abends beim Geburtstagskind abgegeben, rechtzeitig vor einem medizinischen Termin in naher Zukunft.




Das Abendessen ist auf Wunsch des Mannes dasselbe wie das des Tochterkindes letzte Woche, wobei er erst den Fehlkauf essen durfte - Vegetarisch, also nichts Halbes und nichts Ganzes, weil er vegane auf der Liste stehen hatte.  Sie schmeckten anders, sagt er. 😂



Statt Geschenkpapier kommt alles in die Tuete, einfacher zu transportieren und auszupacken. Der Rest muss auch nicht kaltgestellt werden.  




Der Mondstupfler stupfelte den Mond des Abends, Zeit zum Abschlussbesuch und vielen Fragen angesichts der anberaumten Narkose und Operation.


Mehr sammelt wie immer Caro.

Tuesday, 12 May 2026

12 in 12

 


In der Arbeit hatte ich bereits mein Tagwerk angefangen als mir einfiel, was am 12. des Monats zu tun sei...das war eine Premiere! Zu sehen ist der Maintenance-Ordner in der anderen Einrichtung, nun da ich zwei betreue. In meiner gab es Jobs abzuhaken im System, gut dass ich von diesem Computer aus ebenfalls Zugriff habe. 




Der BT-Ingenieur kam und suchte Anschlússe - ob hier kein neuer angebracht worden sei. Da bin ich etwas úberfragt, so intim kenne ich die noch nicht, aber der gesunde Menschenverstand sagte "nein", da nirgends auffindbar. Zumindest nicht mit blossem Auge. Der Star des Fotos sind ein altes Modem, das ohne Verbindung auf dem Boden herumlag, und der 70er-Jahre Teppich, den sie erst ersetzen mússen - nachdem das Gebáude frisch gestrichen wurde.





Im ersten Stock sieht es etwas besser aus - ich bin unterwegs in den sich windenden Gángen, das Gebáude hat 65 Wohnungen und Bungalows, da hat frau schnell ihre Schritte beisammen. Eine Dame hat scheinbar eine rauchende Waschmaschine - ófter Mal was Neues.




Hausbesuche in dreien der Bunglows stehen auch an, nach der Verabschiedung einer verstorbenen Bewohnerin, fúr die die anderen Oldies die Strasse sáumten. Jede Person, die ich an diesem Tag treffe, hat das Bedúrfnis mir ihre Lebensgeschichte zu erzáhlen...





Das Mittagessen hole ich im Supermarkt úber der Strasse, weil mir das Antihistamin ausging am Morgen. Keine gute Idee in der Heuschnupfenzeit. Oder mit meiner Nussallergie, obwohl ich die meide soweit móglich.





Das Wetter zeigt sich von der schottischen Seite, es regnet kurz aus sonnigem Himmel. 





Nach Feierabend stricke ich am ersten Ármel des Sofi-Sweaters vom April weiter, nun da Mary Maxim mir den Nachschub aus Kanada geschickt hat. Die Wolle kam gestern an und wurde prompt angenadelt, weil mir fúr die kurzen Ármel des hellblauen Tees die 40er Rundstricknadel fehlt - da lóste sich das Kabel aus dem Verschluss, die muss ich erst neu kaufen.





Geburtstagskarte fúr A. Statt der Dinosaurier dachte ich, ich gehe mit dem Thema "Veganerin" - ist ja auch grún :D







Nach der Fútterung und einer Husten-Einlage macht das Raubtier es sich gemútlich auf dem Sofa. Sie beansprucht das neuerdings als Bett und wir bleiben auf den Stúhlen/Sesseln sitzen - Madame ist nun álteren Semesters und zieht Komfort vor.





Es rumort in der Kúche, es wird gekocht. Der neue Wáschetrockner gesellte sich zum neuen Herd, in trauter Zweisamkeit zieren sie das Foto.





Ich packe derweil das zweite Fundraiser-Páckchen aus. Das erste waren die Moosgummi Wúrfel, nun kommt "Twinkletoes" dazu fúr das "My Little Pony" - Rennen. Die anderen fúnf werden ebenfalls aus Kanada geliefert - da hatte ich nicht drauf geachtet beim Kauf.





Das schwer definierbare Ergebnis der Múhen. Offenbar etwas mit Bohnen. Und Háhnchen. Und Chorizo-Wúrfelchen? Und Reis, definitiv Reis...Pilze...Erbsen...Paprika...




Mehr sammelt Mal wieder Caro mit den Kánnchen.