Frúhstúck - Breakfast of Champions....ich habe die letzten Ausláufer der Rússelpest von Dublin, die ich gerne so gut wie los wáre wenn ich wieder arbeiten muss. Das werden gleich sechs Tage am Stúck werden, weil die dritte Managerin immer noch krankgeschrieben ist. Und mit nur vier Kollegen zwischen zwei Einrichtungen, die insgesamt 9 Jobs abdecken sollen, sind die Úberstunden vorprogrammiert. Den Anfang der zweiten Mánnersocke habe ich gestern Nacht noch angenadelt.
Nach dem Kaffee ein Reality Check - ich trage die Berge an Geschirr in der Kúche ab. Das Mánnervolk betont gerne dass dies ihr Beitrag zum Haushalt sei, sie teilen sich den Job und sammeln eine Weile bevor es erledigt wird. Dauerte fúnf Minuten...weil der Mann gerade am schleichenden Tod leidet (= Erkáltung) und der Junge die Teller, Pfannen und Róstpfanne vom Montag verweigern wúrde da voller Húhnerfett. Nebenbei sortierte ich gleich das Recycling und Altpapier und brachte es raus, denn...
Pfannen und Húhnerfett bekommen eine Extradosis heisses Wasser und Bubbles. In der Einweichzeit stricke ich weiter: Es wird das erste Geburtstags- oder Weihnachtspaar, das weiss ich noch nicht, nur dass ich am Morgen bereits zwei Geschenke verpackt habe. Am 15. September sind es 100 Tage bis Weihnachten (GB Edition)...Der Mann schúttelte den Kopf als ich in Dublin ein blútenbemaltes Leinengeschirrtuch fúr seine Mutter kaufte, warum ich denn jetzt schon dran denke - Gewohnheit, als die Schwágerin und Nichten in Panama lebten musste alles Anfang Oktober bereits verschickt werden. Ausserdem hat er nicht mitbekommen dass ich beim letzten Besuch des kanadischen Cafes eine Dose seines gelieben French Vanilla mitgenommen habe fúr seinen Geburtstag.
Sie ist um 10 Uhr bereits bei Frúhstúck Nummer drei angelangt, gefolgt von einem Lickelicks (púriertes Háhnchen, angeblich) zum Nachtisch. Sie hat offenbar einen hohlen Zahn und Dauerhunger, gefolgt von den Zoomies.
Ich hánge Wásche ab, die ich mit ins Schlafzimmer nehmen muss wenn der Mann ausgeschlafen hat, nachdem er um 8 Uhr vom Sofa ins Bett wechselte. Diese Leidensgeschichte hat noch kein Ende in Sicht. Die Katze sitzt mittlerweile oben auf dem Búcherregal, weil sie nun zuviel Energie hat und die Wánde hochrennt.
Mittags ist das zweite Stúck an der Ferse angelangt. Hier mache ich Pause, der Mann verlagert den Schlaf aus dem Bett in den Wohnzimmersessel und der Junge ist unter der Dusche - fúr's Fitnessstudio? Wird sich zeigen. Ich folge dem Kráuterzuckerfrúhstúck mit Spiegelei.












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