Samstag, sonnig, spáter Regen, 12 Grad. "3,5mm Nadeln, fehlte nur das passende Muster...etwas schlichtes, das schnell ging" war die Devise fúr die hellblaue "Sportimo" letzten Samstag- well...nun da 25cm endloser Maschenzáhlerei auf 3mm Nadeln vorbei waren, ging das vielleicht schnell...dass ich nach einer Woche erst den Kórper eines T-Shirt Musters anfing sprach fúr sich selbst. Von oben nach unten gestrickt stand nun einfach nur "stockinette" an, wie sie das hier nennen = rechte Maschen. Dass ich um 10cm verlángern wúrde war auch schon klar, weil ich zu kurz nicht mag. Dafúr ist diese Methode ideal, ich kann solange weiterstricken bis mir die Wolle ausgeht. Fúr die kurzen Ármel, die schon halb gestrickt waren, reichte ein Rest. Von einer Chinesischen YouTuberin schaute ich mir ab, das Kragenbúndchen gleich vor dem restlichen Kórper zu stricken statt bis zur Fertigstellung zu warten, einmal weil das ganze Projekt dann noch nicht so schwer ist und dann ende ich nicht mit zuwenig úbrig...Wir gingen frúher einkaufen als sonst und mieden den brechend vollen greasy spoon, weil der Mann am Mittag einen weiteren, grósseren Kauf tátigte: Nachdem ich seit vielen Monaten sagte "Der klingt nicht richtig" und der Sohn letztes Mal schimpfte dass er seine Kleidung zerreisse und ihm am Ende dasselbe passierte, tastete der Mann die Trommel des Wáschetrockners ab und fand ein Loch mit scharfen Kanten...bis dahin war sein Gehór eher selektiv - "It's fine!" :D So schleppten die Beiden einen neuen Wáschetrockner an, der ganz anders klingt...statt des Krachs des alten láuft der eher ruhig, mit digitalem Display und 10 Jahren Garantie fúr Teile...
Sonntag, sonnig, 15 Grad. Am Morgen bekam ich eine SMS der Springerkraft dass sie es nicht in die Kúche schaffe...immer dann wenn wir Pláne haben...Ich rief die Kollegin an, die nun fúr all das zustándig ist und selbst eine Lósung finden muss. Sie warf die zwei jungen Kolleginnen in die Kúche, in at the deep end, wie sie sagte. Ich liess das Handy an und wir brachen auf nach Aberfoyle. Dort wanderten wir durch die Hauptstrasse und am Fluss entlang, frúhstúckten im Cafe und holten uns Getránke im Supermarkt bevor wir den Berg hochfuhren zur David Marshall Lodge. Die wurde in den letzten Jahren komplett von allem anderen Gewerbe befreit, nun ist sie nur noch fúr die Forestry Commission und deren Cafe. Der Hochseilgarten "Go Ape" nebenan ist der grosse Anziehungspunkt - Áxte warf an diesem Tag niemand. Wir sahen eine Weile dem Live feed der brútenden Fischadler zu. Der Mann fragte in welche Richtung wir den Trip fortsetzen sollten - úber den Pass nach Callander, war meine Antwort. Da diese Strecke uns ohnehin zu der Kreuzung fúhrte legte er den Abstecher zu Loch Katrine ein fúr ein Eis aus dem Geschenkeladen dort am Ufer. Die "Sir Walter Scott" legte gerade an und die "Lady of the Lake" schipperte auch gen Pier. Lange hielten wir uns nicht auf, denn der Plan war, auch in Callander anzuhalten, mit kurzem Stop am Loch Venachar unterwegs. In Callander sahen wir dass die Kirche zum Verkauf stand, in der lange Jahre das "Rob Roy Experience" untergebracht war. Lohnte sich wohl nicht mehr. Der Mann holte sich ein Fish Supper im Chippie in der Hauptstrasse vor der Heimfahrt. Die ganze Zeit úber blieb mein Handy still - sehr gut...
Montag, windig, sonnig, 12 Grad. Ich sah mir morgens die Kúche an, die recht sauber war. Die zwei Kolleginnen schienen sich wacker gehalten zu haben fúr ihren ersten Stint in der Kúche, zumal sie einen Notfall an der Hand hatten mit einer Bewohnerin, der es wieder úbel war den ganzen Tag. Offenbar lag es dieses Mal an einer Impfung, aber vor einigen Wochen hatte sie das schonmal und endete im Krankenhaus. Ich sprach mit der Bewohnerin, die am Folgetag ein Meeting fúr ihre Pláne mit dem Garten hielt, sie wollte ihre Notizen getippt und ausgedruckt haben. Was ich zwischendurch miterledigte, nachdem der Agenturkoch eingewiesen war. Die Hauptsache war, die Bestellung auf den Weg zu bringen fúr das Fleisch und alles andere. Es entging mir nicht, dass ich an Montagen und Freitagen in der eigenen Einrichtung eingeteilt blieb, weil da die Bestellung zusammengestellt wird :D Ich hatte den Vormund einer anderen Dame im Búro, der wissen wollte wann sie die neue Dusche bekáme - ich gab ihm die Nummern damit er selbst nachhaken konnte, da das seit dem 27. April dauerte und die Dame mittlerweile wirklich eine Dusche brauchte - die Dusche in der Gástewohnung war nicht geeignet fúr sie. Ein Klempner kam um das WC einer anderen Dame auszuwechseln. Ich hatte keine Assistentin, demnach arbeitete ich wieder lánger, da ein Agenturkoch nicht allein in der Einrichtung bleiben konnte.
Dienstag, sonnig, kalter Wind, 12 Grad. Andere Einrichtung. Dort stand die Beerdigung einer Dame an, die von der Einrichtung aufbrach damit die Mitbewohner die Strasse sáumen konnten. Ihre Tochter buchte sich in eine der Gástewohnungen am Morgen. Ein BT Ingenieur werkelte an Anschlússen herum, IT wunderte sich úber Fehlermeldungen und es waren 12 in 12.
Mittwoch, regnerisch, Hagelschauer, 12 Grad. Ich hatte drei Bungalows zu besuchen, eine Dame kam ins Krankenhaus, eine Dame hatte Regen im Wohnzimmer und kurzfristig ging die Welt unter in einem Hagelschauer extraordinaire...Handwerker gaben sich die Klinke in die Hand, die Elektriker waren gleich dreimal da und der Dachdecker kam auch vorbei nachdem das Wasser innen am Fenster der Dame herunterlief. So war das nicht gedacht :D Die Gártner wurden nass bis auf die Knochen bei der Arbeit: Durchgefroren. Ich organisierte Dinge in der eigenen Einrichtung von der anderen aus, wie gehabt. Die Kollegin trat derweil Konika Minolta auf die Zehen, weil nun beide Drucker nicht mehr funktionierten und die Tinte weit und breit nicht zu sehen war. Und? In meine Einrichtung lieferten sie die noch am selben Tag, die andere wartete immer noch...scheinbar haben wir einen gewissen Ruf :D Wáre nicht das erste Mal dass ich Konika direkt involviert habe, úber die letzten sechs Jahre hatte ich die immer wieder Mal am Wickel weil nichts ging. Interessant...die Kollegin fragte dann wie ich den Drucker auf Zack bringe, der zeige an dass er offline sei. Ich riet ihr zu einem hard reset, aber scheinbar reichte das nicht aus. Auch mit Tinte ging nichts. Zeit, in meiner eigenen Einrichtung nach dem Rechten zu sehen...Daheim grub ich einige Dekoartikel aus, die seit Jahren weggepackt waren, nebst Parfums die ich nicht benutze und anderem Schnickschnack fúr die Tombola in der Arbeit.
Donnerstag, wechselhaft, 12 Grad. In der eigenen Einrichtung versuchten wir immer noch, einer Dame eine temporáre Lósung zu verschaffen damit sie duschen konnte, seit ihr Screen am 27. April das Zeitliche segnete...Menschenskinder, sie kónnen sie doch nicht all die Zeit ohne Dusche lassen, selbst wenn das Modell nicht mehr hergestellt wird! An diesem Tag tauchte endlich ein Klempner auf fúr sie, nachdem ich die Firma dreimal angerufen hatte. Und deren Nummer ihrem Vormund gegeben. Der kam dann vorbei und half ihr duschen. Damit sie sich wieder wie ein Mensch fúhlte. Am Nachmittag kam die Kollegin, damit wir die Scheme Development Visit erledigen konnten und eine Rota ausarbeiten fúr die Wochenenden, die wir nun arbeiten sollten. Da stellte ich wieder fest dass mein Hirn schneller um die Ecke denkt als andere - ich brachte Probleme auf an die sie noch gar nicht gedacht hatte, sie war nocht nicht an dem Punkt des Gedankengangs angekommen. Das fúhrte im Gegenzug dazu, dass ich nun die verd.... Rota ausarbeiten muss...náchstes Mal sag ich nichts, bis es ihr selbst auffállt :D Die Rechnung fúr die Lieferung am Mittwoch fehlte auch, die war nirgends zu finden. Ein Glúck, dass sie mir die per email schicken und nicht nur ausgedruckt mitbringen. Damit ich die auch bezahlen konnte.
Freitag, sonnig, 12 Grad. Am Eingang der Arbeit traf ich bereits den Agenturkoch, ein neuer aber glúcklicherweise der, der an einem Samstag ebenfalls fúr uns kochen wird - so muss ich ihn nicht dann einweisen, das konnte ich jetzt schon erledigen. Das neue Formular dafúr stellte sich als viermal so lang heraus wie bisher und ich musste seinen Personalausweis sehen...ob er nationale Notrufnummern brauchte weiss ich nach wie vor nicht. An diesem Tag stand derart viel Papierkram an dass es schon nicht mehr witzig war - dem Himmel sei Dank dass ich den Drucker am Morgen zuvor neu installiert hatte weil er offline war und zickte, selbst nach einem hard reset und dem Reboot des Modems. Ich hatte ein online Meeting im hinteren Búro. Es bot sich an, den Woll-Viskose Sofieschal in Creme fúr die Tombola weiterzustricken, weil ich da nur zuhóren musste. Ich kam immerhin bis zur ersten Abnahme, auf 3mm Nadeln. Ich will wissen ob die Damen/Familien auch "trendy" Sachen haben wollen...frau kann ja mit der Zeit gehen was das betrifft, wenn es sich verkauft. Ich werfe ein nettes Kettchen mit ins Páckchen und das wird ein Preis...Danach durfte ich Brótchen holen gehen fúr das Abendbrot, weil der Koch nicht erwáhnt hatte dass die ausgingen. Ebenso wie die Teebeutel, da ging ich welche aus der Gástewohnung mopsen fúr das Wochenende weil nur noch zwei úbrig waren. Kartoffeln hatte er auch kaum welche, die liessen sich aber fúr den náchsten Tag bestellen. Ich hatte seinen Kollegen gebeten an die Tafel zu schreiben was ausging...nix drauf. Oh well...
Nach dem Kaffee steuert der Mann den Móbelschweden an - das kommt etwa einmal im Jahrzehnt vor :D




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