Tuesday, 13 November 2018

bucketlist No.10: Renovieren


Die vergangene Woche war intensiv. Über das letzte Wochenende war ich allein mit der Agenturköchin und mußte zwei Jobs gleichzeitig unterbringen in der 10-Stunden-Schicht ohne Pause und kam heim zur Nachricht meines Mannes, daß er dem Jungen ein neues Bett gekauft habe das am Samstag (also vor drei Tagen, um 7 Uhr 24 morgens) geliefert würde. Er ging allein, der Junge hatte es weder gesehen noch wußte er davon, und er hat es ohne Rücksprache gekauft. 
Dementsprechend sieht es aus...es ist ein Divanbett, das selbst seine eigene Großmutter als altmodisch beschrieben hätte! Klassisch: Der Mann hat die Idee daß Divanbetten das Optimale seien - und alle anderen müssen darauf liegen. Ich mitgerechnet, denn unseres ist auch so ein Klotz! 
Die Reaktion eines 17jährigen muß ich nicht erst beschreiben. Wenigstens mußte er nur den Klotz auf den Boden legen und die Matratze drauf.  



Darum war ich am Mittwoch beim nächsten Trip zum Möbelschweden dabei, als wir nach der gesamten Zimmereinrichtung des Tochterkindes suchten. Zwischen Demenz-Fortbildung und Haushalt nachholen. Ich habe sichergestellt daß sie ein Bett mit zwei großen Schubladen Stauraum darunter bekommt und ein stabiles Regal für das Fußende, in das zwei Reihen Bücher passen. Vorerst. Es fehlt noch ein Schreibtisch, aber dafür mußten wir sehen wieviel Platz unter der Dachschräge bleibt. Eine Hakenleiste hängt über der Tür für die Jacken, aber Einteiler für die Klamottenschubladen fehlen uns auch noch und an die Wand über dem Bett sollen Regalbretter geschraubt werden.
Immerhin kehrt sie über Weihnachten zu einem möblierten Zimmer heim. Und ich habe Möbel gekauft die farblich zusammenpassen.



Die wurden am Donnerstag auch gleich geliefert. Ich habe die Wartezeit damit verbracht den Bettwäscheschrank durchzuräumen. Der Mann hat die Marotte irgendwas rauszuziehen was ihm vor die Nase kommt, weshalb nichts mehr zusammenpaßt und ich überall nach den Kissenbezügen verschiedener Sets suchte. Es gab Berge an Wäsche zu waschen! (Ich denke heute noch mit Grauen an eine Kleider-Kombi, die er unserer damals 2jährigen Tochter angezogen hatte: Kleinkarierte Hosen und ein dichtgestreiftes T-Shirt in unpassenden Farben - sie sah aus wie das Fernseh-Testbild! Ihr Anblick hatte das Potenzial eine Migräne auszulösen.)
Für die Kinder sind jetzt auch mal neue Bezüge und v.a. Laken fällig, nachdem wir seit fast 20 Jahren "Erbstücke" ihrer Gran benutzen - die sind nun wirklich genutzt worden bis sie auseinanderfallen! Die Laken habe ich vor etwa 10 Jahren neu gefärbt damit sie nicht gar so fadenscheinig aussahen...:D



Die restliche Woche verbrachten wir damit, Kartons voller Bücher und Zeug aus dem Tochterzimmer zu wuchten, Möbel zu bauen und die ersten Dinge aus Kartons zu leeren und einzuräumen bevor ich wieder arbeiten ging. Nun sollte ich noch Testerpots der Farben kaufen in denen sie ihr Zimmer gestrichen hat, und die Flecken und Farbspritzer ausbessern solange noch keine Regalbretter im Haus sind. Und das neue Jungen-Bett beziehen, nachdem ich Bettdecke und Kissen gewaschen habe. 
Nach über einem Jahr ist es also fast geschafft - die Renovierung der Kinderzimmer ist beinahe beendet.
Endlich.




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