Monday, 12 January 2026

12 in 12



Nach Mitternacht, zurúck aus Edinburgh, beende ich die Glitzerwolle auf den Nadeln. Úber diese Wolle muss ich nachdenken, sie wird recht schwer doppelt verstrickt ist aber sehr dúnn einzeln genommen, und blocken sollte ich sie wohl auch. Und das war erst der erste von drei Cakes...aber dann gehe ich schlafen.




Etwa 8 Stunden spáter, Kaffee und ein Demi-Baguette fúr die Arbeit. Draussen ist es windig und hat 9 Grad - der Schnee ist offenbar Vergangenheit, nun folgen die Úberschwemmungen mit Schmelzwasser. Ich fúttere das Raubtier und packe fúr die Arbeit.




Die stándige Begleitung ist umgeschnallt. Die lege ich mir mittlerweile auf den Tisch, damit ich sie gleich anlege. Ich habe sie einmal zu oft vergessen und musste nochmal umdrehen auf dem Weg :D Meine Knie haben mir fast eine Woche auf dem Betonboden der Kúche in der Arbeit noch nicht verziehen, es wáre keine gute Idee das Baugerúst nicht zu tragen. 




Ich werde verabschiedet an der Wohnzimmertúr. Sie verlangt noch ein kleines Spiel auf der Treppe, fúr das sie die Krallen ausfáhrt - was normalerweise nicht der Fall ist. 




Auf dem Weg in die Arbeit - es regnet wieder. All die neuen Wohnblócke unterwegs sind Potential fúr uns: Die Wohnbaugesellschaft, denen sie gehóren, hatte angefragt ob ihre álteren Mieter vielleicht bei uns...? Noch sagten die powers that be "Nein", aber mit dem Hub kann sich das ándern.





Ich fahre das Gerát hoch und nehme mir die Rechnungen vor, die mir am spáten Nachmittag des Freitags geschickt wurden zur Úberprúfung - als ich in die Kúche musste zum Kochen. Zurúckdatiert bis September letzten Jahres.





Dabei hilft nur Kaffee, Moccha um genau zu sein. Denn Menús stehen auch noch aus, die der Koch braucht fúr seine Nummern. Der Teppichverleger ist im Gebáude und fángt im ersten Stock an, den zweiten hat er bereits fertig. Úber das Wochenende landete eine Dame im Krankenhaus, eine andere wartete auf den Krankenwagen, eine dritte wurde wieder heimgebracht. Der Sohn  einer anderen leert deren Wohnung. Sie ist nun im Pflegeheim - und fiel dort aus dem Bett und brach sich die Húfte...





So fúlle ich Krankenhausformulare aus, Reparaturen und beendete Jobs. Das System zickt zeitweise, bei uns spinnt die Elektronik grundsátzlich - der IT-Mann unseres Vertrauens vermutet, dass die Einrichtung verflucht sei.





Die wóchentlichen Checks dúrfen wir auch nicht vergessen. Andere Manager vermeiden die an Montagen, weil da úblicherweise alles vom Wochenende wartet, ich habe sie lieber Anfang der Woche aus dem Weg. Dann kann alles vom Zaun brechen unter der Woche.





Feierabend, Raubtoerfútterung, die zweite. Heute sitzt sie erst auf meinem Schuh statt die Kúche anzusteuern, also gibt's Trockenfutter vor dem nassen. Aus einer neuen Perspektive.





Scheinbar werden mir wieder Teriaki-Noodles vorgesetzt: Nicht mein Favorit, aber ich habe aufgegeben das zu erwáhnen. Dem Mann entgeht seit 25 Jahren, dass der Junge keine Meatballs und Wúrstchen mag und das Tochterkind empfindlich auf Laktose reagiert...




 

Die Reste dieser sind meine Unterhaltung fúr den Abend. Oder vielleicht doch die weisse Glitzerwolle...dafúr wollte ich allerdings ein Muster aus dem Vogue-Accessoirs-Buch aussuchen.


Wir sehen uns bei Caro.

1 comment:

  1. "Judith-Peters-Blogger" - you made my day! Heute beginnt und endet es bei dir mit einem echten Farbfeuerwerk. Wettermäßig seid ihr ja schon da angekommen, wo wir auch hin sollen. Kann mer nix maache! Ich hätte gerne noch ein wenig Wintergefühle behalten.
    Einen erholsamen Feierabend!
    Astrid

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